Blackberry-Hersteller-Aktie steigt um 14 Prozent
publiziert: Freitag, 28. Sep 2012 / 00:17 Uhr
Es sei keine Frage, dass noch viel Arbeit vor RIM liege, erklärte Firmenchef Thorsten Heins am Firmensitz in Waterloo.
Es sei keine Frage, dass noch viel Arbeit vor RIM liege, erklärte Firmenchef Thorsten Heins am Firmensitz in Waterloo.

Waterloo - Wenige Monate vor der Veröffentlichung seines neuen Handy-Betriebssystems gibt es erste Hoffnungszeichen für den angeschlagenen Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM): Der Smartphone-Pionier aus Kanada schnitt im zweiten Geschäftsquartal besser ab als in den drei Monaten zuvor.

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Der Umsatz stieg leicht. Und der Verlust reduzierte sich. Das war für die Anleger eine totale Überraschung: Nachbörslich schoss die gebeutelte Aktie am Donnerstag 14 Prozent in die Höhe.

Es sei keine Frage, dass noch viel Arbeit vor RIM liege, erklärte Firmenchef Thorsten Heins am Firmensitz in Waterloo. Er verwies aber auf die angestossenen Veränderungen im Unternehmen. Heins streicht 5000 der einst 16'500 Stellen, um Kosten einzusparen.

Gleichzeitig treibt er die Entwicklung des neuen Betriebssystems Blackberry 10 voran, an dessen Erfolg das Überleben des Unternehmens hängt. Die ersten Smartphones mit Software werden Anfang kommenden Jahres erscheinen.

Bis dahin muss RIM durchhalten: Im vergangenen Quartal fiel unterm Strich ein Minus von 235 Millionen Dollar an. Im Vorquartal hatte der Verlust noch bei 518 Millionen Dollar gelegen. Der Umsatz erholte sich leicht um 2 Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar.

RIM wurde in den vergangenen drei Monaten 7,4 Millionen Smartphones los. Zum Vergleich: Apple hatte alleine an den ersten drei Verkaufstagen seines neuen iPhone 5 mehr als 5 Millionen Stück abgesetzt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum fiel das Ergebnis von RIM wesentlich schlechter aus.

(knob/sda)

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RIM ist am Ende. Blackberry 10 wird genauso brutal floppen wie alle Vorgänger auch in der letzten Zeit.

Der Ruf ist dahin, RIM ist kaum noch in der Werbung aktiv also aus den Augen aus dem Sinn.
Wenn mal was in den Medien auftaucht dann höchstens Negatives.

Der Zug der Smartphones ist längst abgefahren mit Samsung und Apple an Bord. Nokia hängt noch an einer halb offen Türe herum bei voller Fahrt und RIM (Blackberry) rennt dem Zug nach in der Hoffnung nochmals kurz mit den Fingern das Hinterteil des Zugs zu erhaschen.
Tja, das wird wohl nichts.
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