Stymiest statt Balsillie und Lazaridis
RIM-Aktionäre fordern neue Führung
publiziert: Donnerstag, 5. Jan 2012 / 14:29 Uhr
Zu spät hatte RIM versucht, seine Produktüalette an aktuelle Trend anzugleichen.
Zu spät hatte RIM versucht, seine Produktüalette an aktuelle Trend anzugleichen.

Nachdem es in der letzten Zeit gar nicht gut für den Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) gelaufen ist, gab es gestern wieder Aufwind: Die Aussicht auf einen Wechsel in der Chefetage des problembeladenen Konzerns hat die Börsianer jubeln lassen.

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Die Aktie schnellte gestern an der US-Technologiebörse Nasdaq bis zum Handelsschluss um fast 7 Prozent auf 15,51 Dollar nach oben. Vor einem Jahr war die Aktie noch rund 59 Dollar wert, doch RIM hat Marktanteile an Apples iPhone und die Smartphones mit dem Betriebssystem Android verloren.

Die kanadische Zeitung National Post hatte den Kurssprung ausgelöst. Sie berichtete, dass die hochkarätige Bankmanagerin Barbara Stymiest möglicherweise die beiden bisherigen Verwaltungsratschefs Jim Balsillie und Michael Lazaridis an der Spitze des kanadischen Unternehmens ablöst. Es sei allerdings noch keine endgültige Entscheidung gefallen, schrieb das Blatt unter Berufung auf eingeweihte Personen.

Trends verschlafen

Viele Investoren machen Balsillie und Lazaridis persönlich für die Pechsträhne verantwortlich. Die beiden sind gleichzeitig Konzernchefs und als Vorsitzende des Verwaltungsrats ihre eigenen Kontrolleure. Zur Hauptversammlung im Juli hatten Grossinvestoren durchgesetzt, dass sich eine Kommission mit der umstrittenen Doppelrolle beschäftigt - die Ergebnisse sollen nun Ende Januar vorliegen. Die Investoren forderten eine Trennung der Posten.

Mit Stymiest fällt nun ein erster Name für den Posten des mächtigen Chefkontrolleurs. Allerdings sitzt die Bankerin schon seit 2007 als einfaches Mitglied im Verwaltungsrat - und hat damit die Entscheidungen von Balsillie und Lazaridis mit abgenickt. Die RIM-Spitze hatte den Trend hin zu berührungsempfindlichen Bildschirmen verschlafen; zudem hinken die unter Geschäftsleuten einstmals sehr beliebten Blackberrys in Sachen Multimedia dem iPhone und den Android-Smartphones hinterher.

Der Umsatz war im vergangenen Quartal um sechs Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar (4 Milliarden Euro) zurückgegangen. Im laufenden Quartal rechnet RIM mit einem noch stärkeren Einbruch bei den Verkäufen. So läuft der Absatz des Apple-iPad-Rivalen Playbook derart schleppend, dass RIM den Preis in den Vereinigten Staaten mehr als halbiert hat, nachdem es schon zuvor reichlich Sonderangebote gab.

(Marie-Anne Winter/teltarif.ch)

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