Swisscom startet Versuch mit elektronischem Leseangebot
publiziert: Dienstag, 10. Nov 2009 / 17:41 Uhr

Bern - Nach Amazon und Sony springt auch die Swisscom auf den Zug mit elektronischen Büchern und Zeitungen auf. Dafür spannt der Telekomkonzern mit den grössten Schweizer Verlagen zusammen, um deren Inhalte auch unterwegs verfügbar zu machen.

Die Swisscom ortet ein grossen Marktpotenzial bei E-Books.
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«Wir glauben, dass elektronisches Lesen ein Zukunftsthema ist», sagte Mathias Kienholz, der bei der Swisscom für Geschäftsinnovationen zuständig ist, am Innovationstag der Swisscom in Ostermundigen bei Bern. Der Schweizer Markt sei reif für eine Lösung, die den Kunden Schweizer Inhalte bringe.

Kaum deutsche Bücher

Das bekannteste Lesegerät für elektronische Bücher und Zeitungen ist derzeit der Kindle des Onlinebuchhändlers Amazon. Dieser ist seit gut einem Monat auch in der Schweiz für 259 Dollar erhältlich. Die meisten Bücher sind aber nur auf Englisch verfügbar. Deutsche Bücher gibt es kaum.

Überhaupt steckt der Markt für elektronische Bücher hierzulande noch in den Kinderschuhen. Während bei Ex Libris gemäss jüngsten Angaben rund 30'000 Bücher im Sortiment sind, sind es bei buch.ch gerade einmal knapp 13'000. Nur eine Handvoll Schweizer Zeitungen hat überhaupt einmal ein elektronisches Leseangebot getestet.

Grosses Marktpotenzial

Dennoch ortet die Swisscom in dem Markt viel Potenzial. Amazons Kindle sei in den USA ein Verkaufserfolg, sagte Kienholz. Auch in der Schweiz sehe man, dass die Leute unterwegs auf dem iPhone auch längere Texte lesen würden.

«Weil das vielversprechend ist, haben wir ein Projekt gestartet mit den grössten Schweizer Verlagen Tamedia, Edipresse, der NZZ-Gruppe, Ringier und der Buchhandlung Orell Füssli», sagte Kienholz.

(fest/sda)

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