Speicherkapazität in Handys steigt rasant
publiziert: Donnerstag, 30. Sep 2004 / 13:41 Uhr

Immer höhere Digitalkamera-Auflösungen jenseits der Fünf-Megapixel-Klasse, Smartphones mit Videobrowser und andere Entwicklungen treiben den Bedarf an Speicherkapazitäten weiter voran.

Handys sind längst multifunktional einsetzbar.
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So arbeiten derzeit einige Hersteller an Compact Flash-Speicherkarten mit 16 Gigabyte Kapazität, die in zwei Jahren bereits Serienreife erlangen sollen. Aber auch andere Speicher wie Memory-Sticks, Microdisks und SD-Karten sollen bis 2006 Speicherkapazitäten von bis zu acht Gigabyte erreichen. Dies berichtet die Handelszeitschrift ComputerPartner in ihrer aktuellen Ausgabe.

Möglich wird diese Entwicklung dadurch, weil die in den Speicherkarten verwendeten Chips bei gleichzeitiger Verdoppelung ihrer Kapazität immer kleiner werden. Die Miniaturisierung der Speichermedien wiederum aber birgt eine höhere Fehlerrate bei der Produktion, berichtet die Handelszeitschrift.

Ein weiteres Problem stellt zum Beispiel das so genannte Übersprechen, das heisst die gegenseitige Beeinflussung der einzelnen Speicherzellen in Halbleitern, dar.

Zwei Tendenzen sichtbar

Bei der Speicherentwicklung zeichnen sich zwei Tendenzen ab: Die einen Hersteller setzen zur Realisierung kleinerer Strukturen auf verbesserte Belichtungstechnik, wobei extrem kurzwelliges ultraviolettes Licht eingesetzt wird, die anderen auf Technologien ganz ohne Halbleiter.

Schwierig bleibt auch die Miniaturisierung der passiven Bauteile, wie etwa Drähte oder Widerstände. Einige Hersteller wie IBM versuchen, mit der "Millipede", einer Art Stanztechnik im Nanometerbereich, Fortschritte zu erreichen. Andere, so etwa NTT, setzen dagegen auf eine holographische Technologie.

Erfreulich wird schliesslich aber nicht nur die erhöhte Kapazität sein. Sondern absehbar sind auch die immer weiter sinkenden Preise für Speichermedien, so ComputerPartner. Kostet etwa heute eine CF-Karte mit vier Gigabyte noch um die 1 000 Euro, sind die Preise für 512-Megabyte-Karten schon bei unter 120 Euro angelangt.

DVDs mit 1 000 Gigabyte Speicherkapazität

Doch Fortschritte gibt es nicht in Bezug auf die Speicher von mobilen Geräten: Forscher des Imperial College in London arbeiten an DVDs mit einer Speicherkapazität von 1 000 Gigabyte.

Das bedeutet, dass zukünftige DVDs bis zu 100 Mal soviel an Information speichern wie die aktuellen Medien. Man könnte also alle Episoden der Simpsons (oder insgesamt 472 Stunden Film) auf einer solchen DVD speichern.

DVDs sind zurzeit die erfolgreichsten Produkte. Die meisten dieser Scheiben haben zwei Schichten und können bis zu 8,5 GB speichern. Die britischen Forscher wollen eine Disc mit vier Schichten entwickeln, dabei enthält eine Schicht die Kapazität von 250 GB gleichwertig mit 118 Stunden Video.

Die dafür verwendete MODS-Technik basiert wie herkömmliche DVD- und CD-Techniken auf Laser. Bei den aktuellen Discs wird die Information Bit um Bit in Höhen und Vertiefungen gespeichert. Aber die Forscher sagen, dass der Gebrauch von abgewinkelten Erhöhungen in den Vertiefungen die Reflexion des (Laser-)Lichtes verändern kann, aus der wiederum weitere Informationen gelesen werden können. Auf diese Weise könne man in einer einzigen Vertiefung 100 Mal so viele Informationen speichern bzw auslesen.

(rp/teltarif.ch)

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