Modernes Plappermaul
«Barbie 2.0» kann Geschichten und Witze erzählen
publiziert: Donnerstag, 19. Feb 2015 / 09:21 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 19. Feb 2015 / 11:09 Uhr

New York - Der US-Spielzeughersteller Mattel will seinem Aushängeschild, der berühmten «Barbie»-Puppe, einen zeitgemässen Schliff verpassen. Wo genau die Reise hingehen soll, hat das Unternehmen kürzlich anhand eines ersten Prototyps auf der New York Toy Fair erahnen lassen.

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Auf der Messe wurde erstmals eine Version namens «Hello Barbie» präsentiert, die mit zahlreichen Zusatz-Features wie Internetverbindung oder Spracherkennung aufwartet. Das in Kooperation mit dem Start-up ToyTalk entwickelte Modell soll sogar Geschichten und Witze erzählen können.

«Der Wunsch, der von den Mädchen rund um den Globus am häufigsten an uns herangetreten wird, ist der, dass sie gerne eine Unterhaltung mit ihrer Barbie führen würden», zitiert «BBC News» eine Mattel-Sprecherin. Aufgrund des rasanten technischen Fortschritts und entsprechender neuer Errungenschaften könne man diesem Wunsch nun nachkommen. «Dadurch wird es nun möglich, mit Barbie eine Zwei-Wege-Kommunikation einzugehen.»

Digitales Umstyling

Rein äusserlich betrachtet bleibt die meistverkaufte Plastikpuppe der Welt auch nach dem digitalen Umstyling so gut wie unverändert. Lediglich zwei neue LED-Lichter im Halsband verraten dem Nutzer, dass es sich hierbei um eine «Barbie 2.0» handelt. Im Halsband ist es auch, wo Mattel ein kleines Mikrofon und einen Lautsprecher untergebracht hat. Diese bilden zusammen mit einem verbauten WLAN-Modul das Herzstück der smarten Puppe, der es vor allem um eine verstärkte Interaktion mit ihren Besitzern geht.

Mit Mikrofon, Lautsprecher und Internetverbindung ausgestattet, ist es ihr nämlich beispielsweise nicht nur möglich, zu sprechen. Das können auch ältere Modelle. Der Clou ist, dass sie auch auf das eingehen kann, was ihr von ihren menschlichen Spielpartnern erzählt wird. Dabei merkt sich die Puppe etwa bestimmte persönliche Vorlieben oder Hobbys und baut diese in spätere Unterhaltungen ein. Über das Web lassen sich zudem interaktive Spiele oder spannende Geschichten und lustige Witze abrufen.

Spionage im Kinderzimmer

Ob die neue Hightech-Barbie tatsächlich genau das ist, worauf die Mädchen der Welt schon die ganze Zeit warten, wird sich erst nach ihrem offiziellen Marktstart zeigen. Wann genau das sein wird, h(rund 6at Matell bislang noch nicht verraten. Fest steht jedenfalls, dass die neue Modepuppe im Massstab eins zu sechs dann 70 Schweizer Franken pro Stück kosten soll.

Angesichts der benötigten Internetanbindung und der Ankündigung des Herstellers, Gespräche mit der Puppe aufzeichnen und auswerten zu wollen, schlagen Datenschützer und besorgte Eltern aber jetzt schon Alarm und warnen vor unerwünschter Bespitzelung im Kinderzimmer.

(nir/pte)

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