Hohe Erwartungen

iPhone 6: Bis zu 80 Mio. Geräte für 2014 erwartet

publiziert: Donnerstag, 15. Mai 2014 / 09:01 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 15. Mai 2014 / 09:44 Uhr
Das neue iPhone 6 wird zwischen 60 und 80 Mio. mal hergestellt werden. (Symbolbild)
Das neue iPhone 6 wird zwischen 60 und 80 Mio. mal hergestellt werden. (Symbolbild)

Ulmen - Wenn es um den Marktstart für Apples neues iPhone 6 geht, muss sich die Zulieferindustrie wohl auf eine besonders harte Zeit einstellen.

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Zwischen 60 und 80 Mio. der heiss erwarteten Smartphones werden betroffene Unternehmen noch in diesem Jahr zur Fertigstellung vorbereiten müssen.

Dieses Volumen umfasst dabei zwei verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Displaygrössen, wobei weit über die Hälfte der Produktion auf das handlichere Gerät entfallen soll. Internen Quellen zufolge wird mit einem Absatzvolumen von weit mehr als zehn Mio. Geräten schon am ersten Wochenende nach der Produktverfügbarkeit gerechnet. Das wäre eine Verdoppelung gegenüber dem iPhone 5, das am ersten Wochenende nach seinem Erscheinen fünf Mio. Abnehmer gefunden hatte.

Waffe gegen Samsung

«Apple hat mit Entsetzen beinahe hilflos zusehen müssen, wie sich Samsung in den letzten drei Jahren vom Underdog zum Weltmarktführer bei Smartphones empor gekämpft hat», erklärt Raimund Hahn, CEO der Rhino Inter Group und Chairman des Global Mobile Forum im Diplomatic Council, einem internationalen Gesprächskreis von Führungskräften aus der Mobilkommunikationsbranche. Mit dem iPhone 6 wolle das Unternehmen aus Cupertino offenbar unter allen Umständen sicherstellen, eine wirksame Waffe in den Händen zu halten, um endlich einen Gegenangriff starten zu können, ist der Experte überzeugt.

Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, müssten verschiedene Faktoren zusammenpassen: «Dazu ist neben der Funktionalität, dem Design und dem grösseren Display vor allem auch die Lieferfähigkeit des iPhone 6 entscheidend», betont Hahn, der in diesem Zusammenhang von einem «enormen Druck auf die Zulieferer» spricht. Eine zweigeteilte Produktvorstellung aufgrund von Lieferproblemen - erst das kleinere 4,7-Zoll- und einen Monat später das grössere 5,5-Zoll-Modell - könne sich Apple im Grunde gar nicht leisten. «Weil viele Käufer vor allem in Asien warten, bis das komplette iPhone-Roundup 2014 vorliegt, bevor sie ihr Portmonait zücken», erläutert der Rhino-CEO.

Brodelnden Gerüchteküche

Der Marktstart des neuen iPhone-Modells wird nicht nur von Apple-Fans mit Spannung erwartet. Auch Branchenexperten sorgen mit verschiedenen «Insider-Meldungen» aus der brodelnden Gerüchteküche immer wieder gekonnt dafür, dass der Hype um das Smartphone aus Cupertino nicht abreist. Der Herstellerkonzern hüllt sich währenddessen wohl vollkommen bewusst völlig in Schweigen, um die Hysterie noch weiter anzukurbeln. Im Fall der aktuell bekannt gewordenen Absatzzahlen und Einschätzungen beruft sich Hahn allerdings auf «interne Quellen» und «direkte Drähte zur weltweiten Zulieferbranche».

(ww/pte)

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