Wireless Home Automation by SIEMENS
publiziert: Donnerstag, 3. Okt 2002 / 22:43 Uhr / aktualisiert: Montag, 7. Okt 2002 / 23:00 Uhr

Als Loewe 1998 das weltweit erste Fernsehgerät mit integriertem Internetzugang präsentierte, kam das einer Pionierleistung gleich. Heute, im Zeitalter der Konvergenz der Medien, gehören für Loewe Internet-Fernseher längst zum Sortiment.

TV von LOEWE
TV von LOEWE
Und diese sind jetzt noch leistungsfähiger: Durch das neue OnlinePlus-Modul wird Fernsehen zum multimedialen Ereignis. Ob Zusatzinformationen zur laufenden Fernsehsendung einholen, Internet-Radio hören oder einfach am Bildschirm einkaufen, mit OnlinePlus geschieht das bequem und unauffällig am TV-Gerät, ohne einen zusätzlichen PC einschalten zu müssen.

Unauffällig deshalb, da das Modul vollständig in das Fernsehgerät integriert ist. Keine Webbox oder Set-Top-Box stört das ausgezeichnete Design der Loewe Fernseher. Ein weiteres Highlight des OnlinePlus-Moduls ist die brillante Bildqualität. So werden Internetseiten großformatig und gut lesbar auf dem Bildschirm abgebildet. Und wer seine Heizung oder die Jalousien vom Wohnzimmer aus steuern möchte, kann das mit Hilfe eines zentralen Homeservers auf Basis des European Installation Bus (EIB) tun, auf den das OnlinePlus-Modul über ein Netzwerk zugreift.

Überhaupt entwickelt sich das Fernsehgerät immer mehr zur Zentrale im elektronisch vernetzten Haus. Eine elegante Version der von Loewe und der Gira Giersiepen GmbH entwickelten Heimvernetzung ist die sogenannte "Wireless Home Automation". Als Grundlage dient ein Funkbus-System, in das sich die Loewe Fernseher integrieren lassen. Drahtlos lösen dann Steuersignale bei den elektronischen Geräten eine Aktion aus. So lassen sich Jalousien öffnen oder das Licht ein- und ausschalten. Gesteuert werden diese Funktionen über die Fernbedienung aller 100-Hertz-Geräte von Loewe.

Eine leistungsstärkere Variante stellt die kabelgebundene Version der Hausvernetzung dar. Hier muss der TV-OnlinePlus in das EIB-Netzwerk eingebunden sein. Die Zentrale dieser Version ist ein Homeserver, der üblicherweise im Keller des Hauses steht. Ausgestattet mit dem OnlinePlus-Modul, greift der Loewe Fernseher über das Netzwerk auf den Server zu. Dadurch besteht die Möglichkeit, sämtliche im EIB-Netz eingebundene Funktionen zu steuern und über eine gemeinsam von Loewe und Gira entwickelte Benutzeroberfläche zu visualisieren. Der Kunde kann so vom Fernseher aus z. B. prüfen, ob das Dachfenster geschlossen ist, die Heizung läuft oder die Alarmanlage eingeschaltet ist.

Als Zukunftsvision des multimedial vernetzten Hauses zeigt Loewe den Fernseher mit der Erweiterung eines MediaServers für die komfortable Speicherung und Verwaltung von unterschiedlichen Daten. Das können sowohl Musikstücke im MP3 Format, digitale Fotos oder auch Streaming Medien wie zum Beispiel Internet Radio sein. So können die Nutzer z.B. die letzten Urlaubsfotos als Diashow abrufen oder digitale Musikstücke nach Wunsch selektieren und auf dem Fernsehgerät abspielen.

Im Rahmen einer Kooperation mit der Siemens-Electrogeräte GmbH wird erstmals die Vernetzung von Unterhaltungselektronik mit "weißer Ware" gezeigt. Denn über den TV-OnlinePlus von Loewe ist es auch möglich, die Waschmaschine zu steuern und zu überwachen - ganz bequem vom Sofa aus. Ein Zugewinn an Komfort, der die Vision vom vernetzten Haus einmal mehr Wirklichkeit werden lässt.

(pad/futurebytes.ch)

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