WiMax-Netz wird in der Schweiz aufgebaut

publiziert: Dienstag, 25. Okt 2005 / 08:10 Uhr

VIA Net.Works hat von der BAKOM eine WiMAX-Versuchskonzession erhalten. Der Provider will nun WiMAX-Testbetriebe in Zürich und Genf durchführen.

WiMAX ist eine direkte Konkurrenz zu UMTS.
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Auch in zahlreichen anderen europäischen Ländern will das Unternehmen WiMAX-Konzessionen erwerben und WiMAX-Netze aufbauen. Dabei will man nach eigenem Bekunden mit chinesischen Carriern und Investoren zusammenarbeiten.

«WiMAX wird sich zum dominierenden drahtlosen IP-Zugang mit Breitband-Kapazitäten etablieren und VIA Net.Works wird diesen Markt mitprägen» erklärt Franz Grüter, Verwaltungsratspräsident und CEO von VIA Net.Works. WiMAX verschmelze Internet-Zugang, Telefonie sowie Informationsangebote und entwickele sich zu einem «festen» drahtlosen Zugang für sämtliche End-Anwendungen wie E-Mail, Telefonie, TV, E-Business, Datenzugriff, Unterhaltung und vieles mehr. VIA Net.Works beschäftigt sich nach eigenen Angaben bereits seit Anfang 2004 mit der WiMAX-Technologie.

Die WiMAX-Funktechnik hat das Potential, bestehende Telekom-Monopole zu brechen und alternative «Last-Mile»-Angebote anzubieten. Zudem bietet WiMAX kostengünstigen drahtlosen Breitband-Zugang an und stellt heutige GPRS- oder UMTS-Angebote in den Schatten. Alternative Carrier wie VIA Net.Works können nun plötzlich Telekommunikationsdienste an Standorten erbringen, wo dieses bisher nicht kostendeckend möglich war.

(Thorsten Neuhetzki/teltarif.ch)

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