Praxistest

WhatsApp ohne Kreditkarte und Paypal bezahlen

publiziert: Sonntag, 7. Apr 2013 / 13:36 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 7. Apr 2013 / 14:18 Uhr
Über den Dienst kostet die Verlängerung mehr.
Über den Dienst kostet die Verlängerung mehr.

paymywhatsapp.com ermöglicht Bezahlung per Banküberweisung.

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paymywhatsapp
Whatsapp Lizenzverlängerung.
paymywhatsapp.com/

Wie berichtet ist die Nutzung der beliebten Messaging-App WhatsApp inzwischen kostenpflichtig. Zwar wurden die Nutzer der Android-Version von WhatsApp schon beim Download der App darauf hingewiesen, dass die Benutzung von WhatsApp nur im ersten Jahr kostenfrei ist, aber nun wird es für viele ernst: Die App verlangt nach dem Ablauf der kostenlosen Nutzungsperiode die Bezahlung - andernfalls ist eine weitere Nutzung nicht mehr möglich. Das Problem ist für viele Handykunden weniger der vergleichsweise geringe Jahresbeitrag von 89 Cent als die Bezahlung an sich.

Angeboten werden nämlich nur die üblichen Bezahlmöglichkeiten von Google. Dafür wird eine Kreditkarte benötigt, deren Daten entsprechend bei Google hinterlegt werden müssen. Viele Nutzer, insbesondere Jugendliche, haben aber keine Kreditkarte. Und weil gerade diese Zielgruppe auch häufig Prepaid-Karten von Mobilfunk-Discountern nutzt, fällt für sie auch die Möglichkeit flach, die App im Google Play Store über die Mobilfunkrechnung ihres Anbieters zu bezahlen.

Eine weitere Variante ist die Bezahlung per PayPal - allerdings muss dann logischerweise ein PayPal-Konto angelegt werden. Das möchte allerdings auch nicht jeder tun - ausserdem müssen die Nutzer dafür mindestens 18 Jahre alt sein. Einen Ausweg aus diesem Dilemma bietet der Service paymywhatsapp. Über die Internetseite paymywhatsapp.com kann die App per Banküberweisung bezahlt werden. Allerdings werden in diesem Fall für den kompletten Vorgang 1,99 Euro (2.85 Franken in der Schweiz) berechnet.

Und so funktioniert es

Wie ein Test von teltarif ergab, funktioniert die Bezahlung und Freischaltung bei WhatsApp über diesen Dienst tatsächlich innerhalb weniger Stunden. Dazu muss man sich auf der Internet-Seite von paymywhatsapp.com mit einer gültigen E-Mail-Adresse und der Handy-Nummer, für die WhatsApp frei geschaltet werden soll, registrieren. Nach der erfolgreichen Anmeldung kam umgehend eine E-Mail mit einer Kundennummer an die hinterlegte E-Mail-Adresse. Jetzt konnten wir uns einloggen und die WhatsApp-Verlängerung bestellen. Mit der Bestell-Bestätigung erhielten wir die auch erforderlichen Zahlungsdaten.

In unserem Fall haben wir sofort per Online-Banking die verlangten 1,99 Euro (2.85 Franken) unter Angabe der Bestellnummer überwiesen. paymywhatsapp.com verspricht bei Bezahlung bis 16 Uhr die sofortige Weiterleitung des Vorgangs an WhatsApp, spätere Überweisungen werden unter Umständen erst am nächsten Tag bearbeitet. Und tatsächlich - gut eine Stunde nach der Überweisung war die von uns angegebene Prepaid-Karte für die weitere Nutzung von WhatsApp wieder freigeschaltet. Allerdings zeigte sich, dass es sich bei dieser Verlängerung noch nicht um die neu gekaufte Jahresnutzung handelte, sondern quasi um eine Vorabverlängerung, die maximal einen Monat gültig ist. Doch auch damit konnten wieder WhatsApp-Nachrichten empfangen und gesendet werden. Die Bestätigung, dass die Jahreslizenz durch paymywhatsapp bezahlt wurde, kam dann am nächsten Tag.

Insofern ist paymywhatsapp.com tatsächlich eine praktikable Lösung für alle, die weder über eine Kreditkarte, noch PayPal-Konto verfügen und deren Mobilfunk-Anbieter auch keine Bezahlung von Einkäufen aus dem Google Play Store per Mobilfunkrechnung ermöglicht. Auf diese Weise können beispielsweise Eltern für ihre Teenager-Kinder die WhatsApp-Nutzung für ein weiteres Jahr erkaufen. Zwar kostet die Verlängerung per Banküberweisung etwas mehr - aber in der Regel erspart WhatsApp ein Vielfaches an SMS-Kosten, so dass sich diese Investition sehr schnell bezahlt macht.

(Marie-Anne Winter/teltarif.ch)

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