«Upp»
Wasserstoff-Brennstoffzelle lädt Handy-Akkus
publiziert: Mittwoch, 8. Jan 2014 / 14:43 Uhr
«Upp» verspricht effiziente portable Energielösung für Vielnutzer.
«Upp» verspricht effiziente portable Energielösung für Vielnutzer.

Las Vegas - Das britische Unternehmen Intelligent Energy hat auf der derzeit in Las Vegas über die Bühne gehenden Consumer Electronics Show (CES) ein neues Hightech-Gadget für Smartphone-Vielnutzer vorgestellt.

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Unter dem Namen «Upp» sollen Interessierte bei der Firma schon bald ein Produkt bestellen können, das stromfressende Handy-Akkus ganz einfach unterwegs mithilfe einer Wasserstoff-Brennstoffzelle wieder auflädt. Für eine ausreichende Energieversorgung hat der User die Möglichkeit, mehrere Wechselkanister mit sich zu führen. Eine dazu passende App gibt Einblick in den jeweiligen Ladestatus und die Nutzungsdaten des ansteckbaren Brennstoffzellenelements.

«Upp steht für eine neue Kategorie von Produkten, die in der Lage sind, USB-kompatible tragbare elektronische Geräte wie Smartphones, E-Reader, Tablets, Videospielkonsolen oder Digitalkameras mit der nötigen Energie zu versorgen», so das Versprechen der Intelligent-Energy-Geschäftsführung. Die Wasserstoff-Brennstoffzelle sei die perfekte Lösung, um Konsumenten immer und überall mit der notwendigen Energie zu versorgen. «Aus unserer Sicht ist Upp ein echter 'Game Changer', mit dem wir auf eine wachsende Nachfrage einer immer grösser werdenden Nutzergruppe reagieren, die den zunehmenden Energiehunger von portablen Elektronikgeräten stillen muss», so Amar Samra, Managing Director of Consumer Electronics bei Intelligent Energy.

Ein Kanister für fünf Akkuladungen

Technisch gesehen ist Upp keine Batterie im eigentlichen Sinn. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus wird die elektrische Ladung über den Kombinationsprozess von Wasserstoff und Sauerstoff erzeugt, bei dem Wasserdampf als Nebenprodukt abgegeben wird. Eine Wiederaufladung ist deshalb nicht notwendig. Stattdessen kann der User beliebig viele Wechselkanister mit Wasserstoff mit sich führen, um im Fall eines drohenden Energieabfalls rechtzeitig für Nachschub zu sorgen. Auch die Kanister selbst, die mittels starker Magneten an der Brennstoffzelle haften bleiben und jeweils für insgesamt fünf volle Akkuladungen reichen sollen, können wiederbefüllt werden.

Um den Nutzern dieser alternativen Energielösung einen möglichst effizienten Einsatz zu ermöglichen, hat Intelligent Energy auch eine entsprechende Handy-App im Angebot. Mit dieser lassen sich nicht nur die wichtigsten Informationen wie aktueller Ladestand und relevante Nutzungsstatistiken auslesen, sondern auf Wunsch sogar direkt neue Nachfüllkanister und deren Lieferung organisieren.

US-Start im Frühjahr 2014

Die Versorgung energiehungriger mobiler Endgeräte ist ein brandaktuelles Problem, an dessen Lösung gegenwärtig zahlreiche Hersteller fieberhaft arbeiten. Manche Konzepte experimentieren dabei mit sehr ungewöhnlichen Ideen wie beispielsweise dem Anzapfen von Blitzen, um den Akkus neues Leben einzuhauchen. Im Fall von Upp haben wir es aber mit einem bereits fertigen Produkt zu tun, das interessanterweise eigentlich für Afrika entwickelt worden ist, und nun laut Hersteller noch im Frühjahr 2014 für 199 Dollar (rund 180 Franken) in den US-Handel kommen soll.

(bert/pte)

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