Überstunden im All

publiziert: Samstag, 16. Jun 2007 / 11:27 Uhr

Houston - Nach der Unruhe wegen des mysteriösen Computerabsturzes auf der Internationalen Raumstation ISS gibt es wieder gute Nachrichten aus dem All.

Wegen der anspruchsvollen Aufgaben brauchten die Astronauten etwas länger als geplant.
Wegen der anspruchsvollen Aufgaben brauchten die Astronauten etwas länger als geplant.
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Beim dritten von insgesamt vier Ausseneinsätzen im Weltraum flickten in der Nacht zum Samstag zwei NASA-Astronauten eine beschädigte Isoliermatte an der US-Raumfähre «Atlantis» und falteten zudem ein altes Sonnensegel der ISS ein.

Wegen der anspruchsvollen Aufgaben brauchten Danny Olivas und Jim Reilly etwas länger als geplant: 7 Stunden und 45 Minuten statt der vorgesehenen sechseinhalb Stunden. «Ihr Jungs habt einen tollen Job gemacht», lobte die Bodenstation in Houston (Texas).

Mit einem Tacker für medizinische Zwecke und 21 Drahtstiften heftete Olivas ein abstehendes Stück Isoliermatte an der «Atlantis» wieder fest. Die Reparatur dauerte rund drei Stunden und damit doppelt so lang wie vorgesehen. Beim Start der «Atlantis» vorige Woche hatte sich eine 10 Mal 15 Zentimeter grosse Ecke der Isoliermatte am oberen Heck gelöst, die seitdem abstand.

Störrisches Segel

Für das Zusammenfalten des Sonnensegels brauchte es nach NASA- Angaben insgesamt 45 Kommandos, bis es in einer Box untergebracht war. Es soll später an anderer Stelle der Raumstation installiert werden.

Im Dezember hatte der linke Teil des störrischen Segels schon die «Discovery»-Crew an den Rand der Verzweiflung gebracht. Am Ende half nur sanfte Gewalt mit etwas rütteln und schütteln.

Ein Teil der abgestürzten Rechnersysteme der ISS ist nun allem Anschein nach wieder in Betrieb. Die Kosmonauten Fjodor Jurtschichin und Oleg Kotow hätten mit einem Überbrückungskabel einen schadhaften Stromschalter umgangen, teilte die NASA mit. Vier der insgesamt sechs Computerverbindungen funktionierten nun wieder.

(bert/sda)

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