Bei kommerziellem Hintergrund droht sogar Gefängnis

USA stellt SIM-Unlock bei Handys unter Strafe

publiziert: Mittwoch, 30. Jan 2013 / 10:29 Uhr
In den Vereinigten Staaten von Amerika dürften Mobiltelefone demnach nur noch mit Einverständnis des jeweiligen  Providers von einem SIM-Lock befreit werden.
In den Vereinigten Staaten von Amerika dürften Mobiltelefone demnach nur noch mit Einverständnis des jeweiligen Providers von einem SIM-Lock befreit werden.

Seit dem vergangenen Wochenende ist das unautorisierte Entsperren von Handys und Smartphones in den USA eine strafbare Handlung. Das hatte das Copyright Office der amerikanischen Kongressbibliothek bereits im Oktober vergangenen Jahres beschlossen. Zunächst wurde jedoch eine 90-tägige Übergangsfrist eingeräumt, die am 26. Januar abgelaufen ist. Hintergrund für die Entscheidung ist der Digital Millennium Copyright Act (DMCA).

2 Meldungen im Zusammenhang
In den Vereinigten Staaten von Amerika dürften Mobiltelefone demnach nur noch mit Einverständnis des jeweiligen Netzbetreibers oder Providers von einem SIM-Lock befreit werden. Bei Zuwiderhandlungen droht selbst Privatpersonen eine Strafe von bis zu 2 500 Dollar. Das sind umgerechnet rund 1 850 Euro. Wer den SIM-Unlock kommerziell betreibt, riskiert sogar die Verhängung einer mehrjährigen Gefängnisstrafe.

In der Praxis ist jedoch einem Bericht der New York Times zufolge zunächst nicht zu erwarten, dass Kunden, die ihr Handy unautorisiert entsperren, von der Polizei aufgegriffen werden. Zunächst sei lediglich mit entsprechenden Ermahnungen durch den Netzbetreiber zu rechnen, bei dem das Gerät gekauft wurde.

Mehr als 32'000 Betroffene richten Petition an die US-Regierung

Unterdessen haben betroffene Mobilfunk-Nutzer eine Petition gestartet. Darin wird die amerikanische Regierung aufgefordert, den SIM-Unlock wieder zu legalisieren. Mehr als 32'000 Unterzeichner hat diese Petition inzwischen. Dabei werden durchaus triftige Argumente für das Entsperren eines Handys oder Smartphones genannt.

In der Petition heisst es unter anderem, der SIM-Lock verhindere nicht nur im eigenen Land, sondern auch im Ausland die Verwendung einer fremden Betreiberkarte. Demnach müssten die Nutzer mit hohen Roamingkosten leben. Darüber hinaus sinke der Wiederverkaufswert für Handys, wenn diese über eine Bindung an einen bestimmten Netzbetreiber oder Provider verfügen.

Bei uns in der Schweiz ist es in der Regel möglich den SIM-Lock ganz offiziell nach Vertragsablauf über den jeweiligen Provider entfernen zu lassen. Bei einigen Anbietern wie z.B bei ALDI SUISSE mobile, kann die SIM-Lock-Enstperrung allerdings auch gekauft werden. Wird der Simlock jedoch zu unrecht entfernt, wird der Garantieanspruch bei einigen Mobilfunkanbietern verfallen.

(Markus Weidner/teltarif.ch)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Die professionelle SMS-Businesslösung
aspsms.com
Katharinengasse 10
9000 St. Gallen
Verkaufen Sie uns Ihr Handy, Tablet oder iPod
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Jedes drahtlose Gerät und Produkt, das mit dem Internet verbunden werden kann, muss über Funktionen verfügen, die den Schutz von Personendaten gewährleisten.
Jedes drahtlose Gerät und Produkt, das mit ...
Vernetzte Geräte müssen die Privatsphäre ihrer Benutzerinnen und Benutzer besser schützen. Neue Bestimmungen in der Verordnung des BAKOM über Fernmeldeanlagen (VFAV) erhöhen die Cybersicherheit von bestimmten, auf dem Schweizer Markt erhältlichen, drahtlosen Geräten wie Smartphones, Smartwatches, Fitness-Trackern und drahtlosen Spielzeugen. Die Revision tritt am 1. September 2022 in Kraft. mehr lesen 
Ein Empa-Forscherteam hat eine durch Wasser aktivierbare Einweg-Batterie aus Papier entwickelt. Damit liesse sich eine breite Palette von kleinen Einweg-Elektronikgeräten mit geringem ... mehr lesen
Die Papierbatterie besteht aus zwei in Reihe geschalteten elektrochemischen Zellen an den beiden Enden des Papierstreifens, die durch eine Wasserbarriere (zwischen den Buchstaben «m» und «p») getrennt sind.
Ein Team von Forschern an der University of New South Wales (UNSW) in Sydney hat gezeigt, dass man die Infrarot-Strahlungswärme der Erde zur Stromerzeugung nutzen kann, auch wenn die Sonne bereits untergegangen ist. mehr lesen  
Publinews Wenn man heute an ein Mobiltelefon denkt, kommt einem natürlich nichts anderes als ein modernes Smartphone in den Sinn. Die digitalen Alleskönner sind kaum noch aus unserem Alltag wegzudenken. Doch bis zur neuesten Generation der Smartphones war es ein langer Entwicklungsweg. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
  • PMPMPM aus Wilen SZ 235
    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
  • kubra aus Berlin 3232
    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
Werden Menschen in den USA jetzt besser vor zielgerichteter Werbung geschützt?
DOSSIER Social Media Zielgerichtete Werbung in den USA unter Beschuss Politiker der Demokratischen Partei haben ...
 
News
   
Auch in der Produktion erfreuen sich sogenannte Industrieroboter stetig wachsender Beliebtheit.
Publinews Was vor einigen Jahren nur in Science-Fiction Filmen zu bewundern war, ist heute alltäglicher Bestandteil unseres Zusammenlebens und daraus nicht mehr ... mehr lesen
Wer sich nicht so gut mit dem Messenger auskennt, der sollte grundsätzlich bei unbekannten Nummern vorsichtig sein.
Publinews Bei der Verwendung eines Smartphones stehen einem verschiedene Kommunikationsmöglichkeiten zur Verfügung. In früheren Zeiten war es aufs Telefonieren und SMS ... mehr lesen
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 8°C 14°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wechselnd bewölkt, Regen
Basel 9°C 15°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wechselnd bewölkt, Regen
St. Gallen 7°C 12°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wechselnd bewölkt, Regen
Bern 6°C 14°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wechselnd bewölkt, Regen
Luzern 9°C 13°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wechselnd bewölkt, Regen
Genf 6°C 15°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
Lugano 13°C 18°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten