US-Mobilfunk: Wachstum durch Grösse?

publiziert: Montag, 5. Jan 2004 / 22:06 Uhr / aktualisiert: Montag, 5. Jan 2004 / 22:54 Uhr

In keinem anderen Mobilfunkmarkt ist der Preiskampf so hart geworden wie in den USA. Dort buhlen sechs landesweite Anbieter und mehrere regionale Netzbetreiber um die Kunden.

Die sechs landesweiten Betreiber verwenden drei unterschiedliche Übertragungstechniken.
Die sechs landesweiten Betreiber verwenden drei unterschiedliche Übertragungstechniken.
Seit Jahren schon drückt dieser Wettbewerb die Gewinne der Anbieter. So verwundert es kaum, dass die Wettbewerber immer wieder über Fusionen nachdenken, um damit gleichzeitig an Marktmacht zu gewinnen und die Anzahl der Konkurrenten zu verringern. Trotzdem scheiterten im vergangenen Jahr alle Anläufe zu Zusammenschlüssen.

Nun denken die Anteilseigner vom zweitgrössten US-Anbieter Cingular laut Financial Times Deutschland (FTD) über einen neuen Vorstoss nach. Das Unternehmen gehört den beiden regionalen Telefongesellschaften SBC Communications und Bell South. Cingular soll an einem Börsengang oder am Zusammenschluss mit dem bereits börsennotierten Rivalen AT&T Wireless interessiert sein.

Bisher scheiterten Fusionen an den unterschiedlichen Vorstellungen der Anteilseigner. Vier der sechs grossen Mobilfunker ? Verizon Wireless, Cingular, Sprint PCS und T-Mobile USA - gehören Telefonkonzernen, die sich die Zügel nicht aus der Hand nehmen lassen wollen.

So will SBC gemeinsam mit Bell South bei einem Börsengang oder bei einer Übernahme weiter eine Mehrheit der Cingular-Anteile behalten. Auch die Deutsche Telekom sieht das beim möglichen Cingular-Fusionspartner T-Mobile USA ganz ähnlich.

Unterschiedliche Netze erschweren Zusammenarbeit

Ein weiterer Hinderungsgrund sind die unterschiedlichen Mobilfunkstandards, die in den USA eingesetzt werden. Allein die sechs landesweiten Betreiber verwenden drei unterschiedliche Übertragungstechniken, die nicht miteinander kompatibel sind.

Bei Cingular, AT&T Wireless und die T-Mobile USA funken die Handys auf dem europäischen GSM-Standard. Verizon Wireless sowie Sprint PCS benutzen den amerikanischen Standard CDMA. Nextel dagegen hat auf die so genannte iDEN-Technik gesetzt, mit der die Handys zusätzlich mit Walkie-Talkie-Funktionen (PTT) ausgestattet werden können. Diese Funktion erfreut sich wachsender Beliebtheit, so dass nun auch andere Netzbetreiber inzwischen nachgerüstet haben, um PTT anbieten zu können.

Wenn aber in diesem Jahr der unerwartet lebhafte Wachstum des letzen Jahres wieder ein Ende finden sollte, wovon Analysten ausgehen, wird der Druck zur Kapitalaufnahme und zu Zusammenschlüssen wieder zunehmen.

Bereits vor zwei Jahren hatte Cingular die für einen Börsengang nötigen Papiere bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht. Der allgemeine Absturz bei den Technologie-Aktien machte diese Pläne jedoch zunichte. Wie die FTD schreibt, könnten die Muttergesellschaften nun versuchen, von der jetzt wieder aufhellenden Stimmung an der Börse zu profitieren.

(bert/Si)

Die professionelle SMS-Businesslösung
aspsms.com
Katharinengasse 10
9000 St. Gallen
Verkaufen Sie uns Ihr Handy, Tablet oder iPod
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Jedes drahtlose Gerät und Produkt, das mit dem Internet verbunden werden kann, muss über Funktionen verfügen, die den Schutz von Personendaten gewährleisten.
Jedes drahtlose Gerät und Produkt, das mit ...
Vernetzte Geräte müssen die Privatsphäre ihrer Benutzerinnen und Benutzer besser schützen. Neue Bestimmungen in der Verordnung des BAKOM über Fernmeldeanlagen (VFAV) erhöhen die Cybersicherheit von bestimmten, auf dem Schweizer Markt erhältlichen, drahtlosen Geräten wie Smartphones, Smartwatches, Fitness-Trackern und drahtlosen Spielzeugen. Die Revision tritt am 1. September 2022 in Kraft. mehr lesen 
Ein Empa-Forscherteam hat eine durch Wasser aktivierbare Einweg-Batterie aus Papier entwickelt. Damit liesse sich eine breite Palette von kleinen Einweg-Elektronikgeräten mit geringem ... mehr lesen
Die Papierbatterie besteht aus zwei in Reihe geschalteten elektrochemischen Zellen an den beiden Enden des Papierstreifens, die durch eine Wasserbarriere (zwischen den Buchstaben «m» und «p») getrennt sind.
Ein Team von Forschern an der University of New South Wales (UNSW) in Sydney hat gezeigt, dass man die Infrarot-Strahlungswärme der Erde zur Stromerzeugung nutzen kann, auch wenn die Sonne bereits untergegangen ist. mehr lesen  
Die ersten Handys waren klobig und hatten nur ein monochromes Display.
Publinews Wenn man heute an ein Mobiltelefon denkt, kommt einem natürlich nichts anderes als ein modernes Smartphone in den Sinn. Die digitalen Alleskönner sind kaum noch aus ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
  • PMPMPM aus Wilen SZ 235
    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
  • kubra aus Berlin 3232
    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
Werden Menschen in den USA jetzt besser vor zielgerichteter Werbung geschützt?
DOSSIER Social Media Zielgerichtete Werbung in den USA unter Beschuss Politiker der Demokratischen Partei haben ...
 
News
   
Auch in der Produktion erfreuen sich sogenannte Industrieroboter stetig wachsender Beliebtheit.
Publinews Was vor einigen Jahren nur in Science-Fiction Filmen zu bewundern war, ist heute alltäglicher Bestandteil unseres Zusammenlebens und daraus nicht mehr ... mehr lesen
Wer sich nicht so gut mit dem Messenger auskennt, der sollte grundsätzlich bei unbekannten Nummern vorsichtig sein.
Publinews Bei der Verwendung eines Smartphones stehen einem verschiedene Kommunikationsmöglichkeiten zur Verfügung. In früheren Zeiten war es aufs Telefonieren und SMS ... mehr lesen
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich 12°C 17°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Basel 12°C 17°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 10°C 14°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Bern 13°C 17°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Luzern 13°C 17°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Genf 10°C 20°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 12°C 24°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten