UMTS: Kunden bereit für neue Dienste mehr auszugeben

publiziert: Montag, 10. Feb 2003 / 12:21 Uhr

Bielefeld - Nach dem UMTS-Katzenjammer, der letzten Jahre, naht mit dem Start der ersten UMTS-Dienste in Deutschland für die Anbieter die Stunde der Wahrheit ein.

UMTS-Lizenzen wurde von den europäsischen Anbietern für teures Geld erstanden.
UMTS-Lizenzen wurde von den europäsischen Anbietern für teures Geld erstanden.
Eine neue Studie, herausgegebenen von TNS Telecoms, ergab, dass die Mehrheit der potenziellen 3G-Kunden bereit ist, für die neuen Handys und ihre Dienste auch mehr auszugeben. 42 Prozent der Handy-Nutzer in Europa sind an den Diensten der 3. Mobilfunkgeneration (3G) interessiert.

Die Hälfte der Befragten mit Interesse an 3G-Diensten sind bereit, für bestimmte Dienste wie MMS, High-Speed-Internet und E-Mails durchaus zusätzliche 6 bis 10 Euro monatlich zu bezahlen. Nach diesem Report beträgt die monatliche Handy-Rechnung in Europa gegenwärtig durchschnittlich 26 Euro (20 Euro für Prepaid-Handys, 37 Euro mit Vertrag) beträgt, womit die Betreiber so die Möglichkeit hätten, ihren durchschnittlichen Umsatz pro Teilnehmer (ARPU) beträchtlich zu erhöhen.

Diejenigen, die sich für 3G-Dienste interessieren, wären ebenfalls bereit, für ein 3G-Mobiltelefon mehr als für ihr altes Handy auszugeben. Über die Ländergrenzen hinweg würde die Mehrheit der Befragten bis zu 330 Euro für ein 3G-Handy bezahlen. Dieser Betrag ist in den einzelnen Ländern jedoch sehr unterschiedlich und hängt unter anderem davon ab, ob die Telefone von den Netzbetreibern so subventioniert werden, wie es beispielsweise in Frankreich, Deutschland und Großbritannien der Fall ist.

"Die von den Netzbetreibern häufig praktizierte Subventionierung der Handys könnte sich in einigen Ländern Europas als wesentliches Hindernis für die Akzeptanz von 3G erweisen. Wenn die Netzbetreiber sich nun gegen eine teilweise Übernahme der Kosten für die neuen 3G-Mobiltelefone entscheiden, werden ihre Kunden vielleicht schockiert feststellen, dass sie für die neuen Modelle ein Vielfaches mehr zahlen sollen als für die üblichen Handys," sagt Wolfgang Best, Director Telecommunication IT bei TNS EMNID.

Von den Befragten in Europa, die ein Interesse an 3G-Anwendungen bekundeten, legte die Mehrzahl mit 77 Prozent den Schwerpunkt auf das Versenden und Empfangen von E-Mails via Handy bzw. mit 77 Prozent auf die Nutzung von Bildtelefonen. Mit 47 Prozent spielt das Herunterladen von Musikdateien und mit 40 Prozent das Betrachten von Video-Clips die geringste Rolle.

Etwa 42 Prozent aller Mobilfunkteilnehmer würden die 3G-Technologie künftig nutzen wollen. Bemerkenswerterweise zeigen die Handy-Nutzer in Osteuropa ein größeres Interesse an 3G-Anwendungen als die Kunden in Westeuropa. 59 Prozent der Mobilfunkkunden in der Türkei und 51 Prozent in Polen sagten, dass sie "interessiert" wären - verglichen mit nur 34 Prozent in Großbritannien oder Deutschland. Und während im Durchschnitt 48 Prozent der Männer Wert auf die neue 3G-Technologie legen, sind es bei den Frauen nur 36 Prozent.

Wenig überraschend ist auch, dass die Mehrzahl der europäischen Handy-Nutzer den führenden nationalen Betreibern von Mobilfunknetzen am ehesten zutraut, in naher Zukunft zuverlässige 3G-Dienste anzubieten. Auf einer Skala von 1 bis 10 (wobei 10 eine "große Fähigkeit" zur Bereitstellung zuverlässiger 3G-Dienste bedeutet) gaben die europäischen Mobilfunkkunden ihren nationalen Netzbetreibern mindestens die Note 7. Die kleineren Anbieter mit unter 20 Prozent Marktanteil werden große Anstrengungen unternehmen müssen, um ihre Kunden davon zu überzeugen, dass sie zuverlässige 3G-Dienste bereitstellen können.

Studie wurde im September und Oktober 2002 in den 10 europäischen Ländern Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Polen, Spanien, in der Tschechischen Republik und in der Türkei durchgeführt. In jedem Land war die nationale Erhebung repräsentativ für Personen über 15 Jahre, die ein eigenes Mobilfunktelefon besitzen. In den 10 Ländern wurden insgesamt 959 Interviews entweder als Gruppen- oder Ad-hoc-Telefonbefragung durchgeführt.

Die Studie kann unter http://www.emnid.tnsofres.com eingesehen werden.

(bsk/teltarif.ch)

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