Touchscreens sollen Kassen klingeln lassen

publiziert: Mittwoch, 2. Mai 2007 / 18:48 Uhr

Bad Oeynhausen - Der deutsche Handyzulieferer Balda hat im abgelaufenen ersten Geschäftsquartal erneut Verluste hinnehmen müssen.

Die Analysten sind sich nicht sicher, ob die Touchscreen-Handys wirklich den gewünschten Mehrumsatz bringen werden.
Die Analysten sind sich nicht sicher, ob die Touchscreen-Handys wirklich den gewünschten Mehrumsatz bringen werden.
In den kommenden Monaten soll aber die anlaufende Massenproduktion von Touchscreen-Lösungen das Geschäft ankurbeln, teilte das Unternehmen heute, Mittwoch, mit.

Balda liefert Touchscreens etwa für Apples iPhone. Noch sind die mit der innovativen Technologie erzielten Erlöse nach Analystenmeinung aber vergleichsweise unbedeutend.

«Im Gesamtjahr 2007 sollte sich der Touchscreen-Umsatzanteil aber bereits auf gut die Hälfte belaufen», meint SES-Research-Analyst Jochen Reichert im Gespräch mit pressetext.

«Die Erwartungen sind unverändert»

Vor allem in der zweiten Jahreshälfte, wenn die Produktion hochgefahren ist und die Auslieferung beginnt, sollen Umsatz und Ergebnis kräftig anziehen. Balda rechnet für das Gesamtjahr mit Umsätzen von 600 bis 650 Mio. Euro.

Das Vorsteuerergebnis (EBT) soll sich auf 50 bis 55 Mio. Euro belaufen. «Die Erwartungen für das Gesamtjahr sind unverändert, der Umsatz und insbesondere das Ergebnis werden ganz entscheidend von der zweiten Jahreshälfte getragen», gibt sich Balda-Chef Joachim Gut optimistisch.

Die Börsianer reagierten trotz der positiven Zukunftsaussichten eher verschnupft. Die Balda-Aktie verlor bis Mittwochmittag gut 3,3 Prozent an Wert und hielt bei 10,15 Euro.

Umsatz könnte niedriger ausfallen

Dabei rechnen auch Analysten mit einem signifikanten Sprung bei Umsatz und Ergebnis. Die EBT-Prognose hält Reichert gegenüber pressetext allerdings für zu ambitioniert.

Weil trotz der Produktion für Apple und weitere Kunden die Produktionskapazitäten im Touchscreen-Bereich nicht ausgelastet würden, werde sich das EBT 2007 maximal auf 48 Mio. Euro belaufen.

Zudem sieht sich Balda bereits von drohenden Preisrückgängen bei Komponenten für seine Touchscreens bedroht. Da solche Preissenkungen an die Abnehmer weitergegeben würden, könne der Umsatz niedriger als geplant ausfallen, heisst es in einer Aussendung.

Restrukturierung verantwortlich für Verlust

Im Auftaktquartal verbuchte Balda einen Vorsteuerverlust in Höhe von 4,86 Mio. Euro, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Gewinn von 6,58 Mio. Euro eingefahren wurde.

«Die Q1-Verluste lassen sich hauptsächlich auf die Restrukturierung in Europa zurückzuführen», erklärt Analyst Reichert.

Der Umsatz der fortgeführten Bereiche ging gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert um 22 Prozent auf 63,1 Mio. Euro zurück.

Für den Umsatzrückgang machte Balda vor allem die BenQ-Pleite sowie die Verlagerung der Produktion führender Handyhersteller nach Asien verantwortlich.

(rr/pte)

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