Symbian ist jetzt Open Source

publiziert: Sonntag, 7. Feb 2010 / 09:12 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 7. Feb 2010 / 09:46 Uhr

Wie die Symbian Foundation bekannt gegeben hat, ist das Smartphone-Betriebssystem Symbian ab sofort komplett Open Source und steht unter der Eclipse Public License.

Nokia ist momentan das massgebende Unternehmen, das die Entwicklung von Symbian vorantreibt.
Nokia ist momentan das massgebende Unternehmen, das die Entwicklung von Symbian vorantreibt.
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Es stehen somit insgesamt 108 Pakete mit insgesamt 40 Millionen Code-Zeilen zum Download bereit. Auf der Developer-Seite stehen das SDK und weitere umfangreiche Materialien kostenlos zur Verfügung.

Alle interessierten Programmierer erhalten fortan die Tools, die sie zur Weiterentwicklung von Symbian und auch von Anwendungen benötigen. Die zurzeit erhältlichen Softwarewerkzeuge sind bereits kompatibel zu Symbian 3.

Laut Lee Williams von der Symbian Foundation handelt es sich hierbei um die grösste jemals durchgeführte Umwandlung von proprietärem Code zu Open-Source-Code. Zum Vergleich: Android besteht aus elf Millionen und Linux aus 11,5 Millionen Code-Zeilen.

Der Handy-Hersteller Nokia ist momentan das massgebende Unternehmen, das die Entwicklung von Symbian vorantreibt. Die Symbian Foundation ist ein Tochterunternehmen von Nokia, der finnische Handy-Hersteller hat sehr viele Symbian-Geräte in seinem Portfolio.

Vorteil für den Endanwender?

Das seit mittlerweile zehn Jahren auf dem Handy-Markt vertretene Betriebssystem Symbian kommt in geschätzten 330 Millionen Geräten zum Einsatz, geriet in letzter Zeit jedoch immer stark unter Druck. Besonders Geräte mit Googles Betriebssystem Android sowie das Apple iPhone machen Symbian Marktanteile streitig.

Unter diesem Gesichtspunkt ist der Schritt, das Betriebssystem als Open Source weiterzuentwickeln, nur verständlich. Da so keine Lizenzgebühren für Symbian anfallen, wird es für Hersteller von Hard- und Software lukrativer, für das Betriebssystem Geräte oder Anwendungen zu entwickeln. Da sich wahrscheinlich auch mehr Entwickler für Symbian interessieren werden, könnte künftig auch die gesamte Entwicklung schneller als bisher ablaufen.

Der Schritt von Nokia und der Symbian Foundation ist deshalb unter derzeitigen Marktgesichtspunkten verständlich. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob von dieser gesamten Entwicklung der Endanwender, sprich der Handy-Nutzer, profitieren wird. Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch nicht abzusehen, ob neue Versionen von Symbian auf bestehende Geräte übertragen werden können oder ob bei jedem neuen Release auch ein neues Gerät fällig wird.

(Thomas Gehring/teltarif.ch)

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