Swisscom behauptet sich in schwierigem Umfeld
publiziert: Donnerstag, 21. Nov 2002 / 13:27 Uhr

Zürich - Der Telekommunikationskonzern Swisscom hat sich in den ersten drei Quartalen 2002 nicht von seinem stabilen Kurs abbringen lassen. Marktanteils- und Umsatzverluste im Festnetz konnte der blaue Riese wiederum im Mobile-Bereich wettmachen.

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Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis zufrieden, sagte Swisscom-Chef Jens Alder. Der Konzernumsatz stieg in den ersten neuen Monaten 2002 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2 Prozent auf 10,8 Mrd. Franken. Der Betriebsgewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) blieb bei 3,414 Mrd. Fr. stabil.

Als nicht unerwartet bezeichnete Alder den Umsatzrückgang im Festnetzbereich um 1,2 Prozent. Die Einbussen seien eine Folge der schärferen Konkurrenz. Die Mitbewerber profitierten nicht zuletzt von der kürzlich eingeführten neuen Nummerierung - dadurch sei der Marktanteil Swisscoms im Nahbereich zurückgegangen.

Die Umsätze in der nationalen Telefonie sind laut Communiqué um 6,6 Prozent auf 638 Mio. Fr. gesunken. Zum Rückgang beigetragen habe auch die Einführung des Einheitstarifs im Festnetz. Der EBITDA beim Festnetz schrumpfte um 2,8 Prozent.

Erfreulicheres berichtete der Swisscom-Chef aus dem Bereich Mobile, wo der Umsatz um 3,3 Prozent auf 3,071 Mrd. Fr. angestiegen ist. Trotz der hohen Marktdurchdringung in der Mobilkommunikation wuchs die Zahl der Swisscom-Mobile-Kunden in der Berichtsperiode um 7,5 Prozent auf 3 300 000.

Für das gesamte Jahr 2002 rechnet die Swisscom mit einem nur leicht höheren Umsatz. Der EBITDA soll in der Höhe des Vorjahrs (4,409 Mrd. Fr.) ausfallen.

Durch den Wegfall der letztjährigen einmaligen Gewinne werde der Reingewinn wesentlich unter jenem des Vorjahres (4,964 Mrd. Fr.) zu liegen kommen. Der Reingewinn der ersten neun Monate fiel mit 1,211 Mrd. Fr. bereits tief aus.

(bert/sda)

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