Swisscom Mobile ergänzt WLAN und UMTS mit EDGE

publiziert: Donnerstag, 25. Mrz 2004 / 07:39 Uhr

Die Mobilfunktochter der Swisscom, Swisscom Mobile, hat angekündigt, bis Anfang 2005 ein flächendeckendes mobiles Breitbandnetz aus einer Kombination von WLAN, UMTS und EDGE aufzubauen.

Swisscom will eine Mischlösung der vorhandenen Techniken anbieten.
Swisscom will eine Mischlösung der vorhandenen Techniken anbieten.
Mittels der so genannten EDGE-Technologie können auch ländliche Regionen mit mobilen Breitbandanschlüssen versorgt werden.

Mit EDGE sind Übertragungsraten zwischen 150 und 200 kBit/s möglich

EDGE steht für Enhanced Data Rates for GSM Evolution und macht es möglich, das UMTS-Netz von Swisscom Mobile kurzfristig um ein flächendeckendes Datennetzwerk mit hoher Leistung aufzuwerten. EDGE ist eine Weiterentwicklung des bekannten Datenübertragungsstandards GPRS - allerdings mit wesentlich höheren Übertragungsraten zwischen 150 und 200 kBit/s. Das entspricht einer mehrfachen ISDN-Geschwindigkeit und erlaubt einen schnellen Datentransfer über ein mobiles Endgerät von nahezu jedem Standort in der Schweiz. Theoretisch kann EDGE sogar Datenraten bis zu 473 kBit/s erreichen.

Für die Integration dieser Technologie in das Natel-Netz sind keine zusätzlichen Basisstationen nötig. Die ersten Gebiete sollen bereits diesen Frühling für EDGE freigeschaltet werden. Bis Anfang 2005 steht die neue Technologie Natel-Kunden überall dort zur Verfügung, wo auch das GSM-Netz von Swisscom Mobile genutzt werden kann. Einige EDGE-Mobiltelefone sind bereits verfügbar. Für Anfang 2005 sind diverse PC-Karten und Handys angekündigt, die die kombinierte Nutzung der verschiedenen Technologien zulassen sollen.

Swisscom Mobile wird damit nach eigenen Angaben der erste Schweizer Mobilfunkbetreiber sein, der seinen Kunden ein flächendeckendes Breitbandnetz in Kombination aus GPRS, EDGE, UMTS und WLAN anbieten kann.

UMTS-Abdeckung soll Ende des Jahres bei 70 Prozent liegen

UMTS soll nach Angaben der Swisscom bis 2008 für 90 Prozent der Bevölkerung zur Verfügung stehen. Im Mai 2003 deckte das UMTS-Netz rund 50 Prozent der Bevölkerung ab, bis Ende 2004 wird diese Zahl auf 70 Prozent steigen. Auch weil ein rascherer Ausbau auf Grund der Antennenproblematik nicht möglich ist, führt Swisscom Mobile EDGE flächendeckend ein. Der Mobilfunkanbieter beabsichtigt im Jahr 2004 insgesamt mehr als 500 Millionen Franken in den Auf- und Ausbau der Mobilfunknetze zu investieren. Auch das bereits bestehende WLAN-Netz soll bis Ende 2004 auf rund 800 Hotspots erweitert werden. Derzeit stehen rund 400 Hotspots schweizweit zur Verfügung.

(Thomas Wischniewski/teltarif.ch)

Die professionelle SMS-Businesslösung
aspsms.com
Katharinengasse 10
9000 St. Gallen
Verkaufen Sie uns Ihr Handy, Tablet oder iPod
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Jedes drahtlose Gerät und Produkt, das mit dem Internet verbunden werden kann, muss über Funktionen verfügen, die den Schutz von Personendaten gewährleisten.
Jedes drahtlose Gerät und Produkt, das mit ...
Vernetzte Geräte müssen die Privatsphäre ihrer Benutzerinnen und Benutzer besser schützen. Neue Bestimmungen in der Verordnung des BAKOM über Fernmeldeanlagen (VFAV) erhöhen die Cybersicherheit von bestimmten, auf dem Schweizer Markt erhältlichen, drahtlosen Geräten wie Smartphones, Smartwatches, Fitness-Trackern und drahtlosen Spielzeugen. Die Revision tritt am 1. September 2022 in Kraft. mehr lesen 
Ein Empa-Forscherteam hat eine durch Wasser aktivierbare Einweg-Batterie aus Papier entwickelt. Damit liesse sich eine breite Palette ... mehr lesen  
Die Papierbatterie besteht aus zwei in Reihe geschalteten elektrochemischen Zellen an den beiden Enden des Papierstreifens, die durch eine Wasserbarriere (zwischen den Buchstaben «m» und «p») getrennt sind.
Das UNSW-Solarteam bei Nacht, aufgenommen mit einer Infrarotkamera.
Ein Team von Forschern an der University of New South Wales (UNSW) in Sydney hat gezeigt, dass man die Infrarot-Strahlungswärme der Erde zur Stromerzeugung nutzen kann, auch wenn die Sonne ... mehr lesen  
Publinews Wenn man heute an ein Mobiltelefon denkt, kommt einem natürlich nichts anderes als ein modernes Smartphone in den Sinn. Die digitalen Alleskönner sind kaum noch aus ... mehr lesen  
Die ersten Handys waren klobig und hatten nur ein monochromes Display.
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
  • PMPMPM aus Wilen SZ 235
    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
  • kubra aus Berlin 3232
    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
Werden Menschen in den USA jetzt besser vor zielgerichteter Werbung geschützt?
DOSSIER Social Media Zielgerichtete Werbung in den USA unter Beschuss Politiker der Demokratischen Partei haben ...
 
News
   
Auch in der Produktion erfreuen sich sogenannte Industrieroboter stetig wachsender Beliebtheit.
Publinews Was vor einigen Jahren nur in Science-Fiction Filmen zu bewundern war, ist heute alltäglicher Bestandteil unseres Zusammenlebens und daraus nicht mehr ... mehr lesen
Wer sich nicht so gut mit dem Messenger auskennt, der sollte grundsätzlich bei unbekannten Nummern vorsichtig sein.
Publinews Bei der Verwendung eines Smartphones stehen einem verschiedene Kommunikationsmöglichkeiten zur Verfügung. In früheren Zeiten war es aufs Telefonieren und SMS ... mehr lesen
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich 12°C 17°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Basel 12°C 17°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 10°C 14°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Bern 13°C 17°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Luzern 13°C 17°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Genf 10°C 20°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 12°C 24°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten