Spam-Welle erreicht auch Handys

publiziert: Donnerstag, 5. Feb 2004 / 09:27 Uhr

Während viele Internet-Nutzer sich mittlerweile an den Anblick von Spam in ihren E-Mail-Boxen zähneknirschend gewöhnt haben dürften, droht nun eine Spam-Welle für Handys.

Die neuen Farbdisplays machen attraktive, bunte Werbung möglich.
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Auf der Anti-Spam-Konferenz der Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) berichteten Vertreter des japanischen Ministeriums für Telekommunikation, dass im Land der aufgehenden Sonne bereits rund 90 Prozent aller Spams an Mobiltelefone verschickt würden. Dies meldete der Österreichische Rundfunk (ORF) heute auf seiner Website.

Erklärt wird dieses Phänomen mit der Beliebtheit von SMS als schnelle und effektive Kommunikationsform. Angeblich verschickt ein durchschnittlicher japanischer Handy-Nutzer pro Tag zehn SMS. Zwar sei es möglich, SMS nur von bestimmten Quellen zuzulassen, das Blocken unerwünschter Kurzmitteilungen ist aufgrund der variablen Absender jedoch nicht einfach.

Handy-Spammer setzen auf das Prinzip Zufall

Zudem generieren viele Spammer die Adressen für ihre Nachrichten zufällig. Der japanische Mobilfunkbetreiber NTT DoCoMo versucht zwar schon seit geraumer Zeit, der Spam-Welle durch Blocken von grossen Mengen an Nachrichten, die keine spezifische Empfänger haben, zu begegnen - der durchschlagende Erfolg blieb allerdings aus.

Immer wieder tauchen vor diesem Hintergrund Gerüchte auf, dass die Netzbetreiber zumindest kein übergrosses Interesse daran hätten, Handy-Spam endgültig zu verbannen. Schliesslich sind SMS auch ein grosser Gewinnbringer für die Betreiber mit Gewinnspannen bis zu 80 Prozent.

Gewinne durch Handy-Spam erhoffen sich anscheinend immer mehr Firmen, die Mobiltelefone als effektives Werbemittel entdeckt haben. Denn als Marketingkanäle sind Handys kaum zu schlagen. Die Übertragungskosten der Werbebotschaft sind gering, die Reaktion der Beworbenen lässt sich blitzschnell überprüfen.

Zukünftig könnte es leicht möglich sein, die Zielgruppe mittels GPS am richtigen Platz zur richtigen Zeit zu erwischen. Dann ist es auch kein weiter Weg mehr, bis man dem vermeintlichen Kunden just in dem Moment einen elektronischen Guitschein auf das Handy schickt, in dem er an einer Burgerfiliale vorbeigeht. Dieses so genannte Coupon-Spamming könnte sich schnell zur neuen Mode des Direktmarketing entwickeln. Bleibt zu hoffen, dass die Netzbetreiber dieses verhindern, indem sie die Lokalisierungsdaten ihrer Nutzer unter Verschluss halten.

(Thomas Wischniewski/teltarif.ch)

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