Sony übertrifft Gewinnerwartungen

publiziert: Donnerstag, 26. Jan 2006 / 20:20 Uhr

Tokio - Der japanische Elektronikriese Sony kommt allmählich aus dem Tal der Tränen. Vor allem dank steigender Verkäufe von Flachbildfernsehern und MP3-Playern legte der Konzern im dritten Quartal 2005/06 einen überraschend hohen Gewinn vor.

Das Flachbildschirm-Geschäft steuerte massgeblich zum guten Ergebnis bei.
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Sony verdiente zudem prächtig mit der tragbaren Spielekonsole PSP, während die Filmsparte wegen enttäuschender Ergebnisse von Filmen wie «Die Legende des Zorro» rote Zahlen schrieb.

Der Sony-Gewinn stieg im dritten Quartal um 17,5 Prozent auf 168,9 Mrd. Yen (1,85 Mrd. Franken). Der operative Gewinn schoss um 46,8 Prozent auf 202,8 Mrd. Yen (2,2 Mrd. Fr.) in die Höhe. Der Umsatz wuchs um 10,2 Prozent auf 2,34 Bio. Yen (25,7 Mrd. Franken). Konzernweit stieg der Umsatz in den ersten drei Quartalen um 3,1 Prozent.

Erfolg für Elektroniksparte

Im Blickpunkt stand vor allem die einst legendäre Elektroniksparte, die zuletzt die Konzernergebnisse massiv verhagelte. Vor allem der Erfolg der BRAVIA-TV-Geräte in den USA liess den Umsatz im dritten Quartal um 4,7 Prozent auf 1,6 Bio. Yen steigen.

Der operative Gewinn stieg um 56,2 Prozent auf 78,9 Mrd. Yen. Ausschlaggebend dafür waren anziehende Verkäufe von Notebooks, Videokameras sowie hochauflösender Ausrüstung für TV-Sender. Sony hatte bisher zu lange auf seine Trinitron-Röhrenfernseher gesetzt, während die Konkurrenz auf Flachbildgeräte umstieg. Die Sparte rutschte in folglich die roten Zahlen.

Erfolgreiche Playstation

Eine Geldmaschine bleibt für Sony die Spiel-Sparte. Dank des Erfolgs der PSP und weiterhin guter Verkäufe der PlayStation stieg der Quartalsumsatz um 48,3 Prozent auf 419,2 Mrd. Yen.

Sony-Chef Howard Stringer - der erste Ausländer an der Spitze des Konzerns - will das Steuer mit einer radikalen Sanierung rumreissen. Im September hatte er den Abbau von 10 000 Arbeitsplätzen und eine radikale Straffung der Produktpalette angekündigt.

(bert/sda)

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