Sony-Chef entschuldigt sich für Kopierschutz

publiziert: Freitag, 6. Jan 2006 / 13:08 Uhr / aktualisiert: Freitag, 6. Jan 2006 / 13:59 Uhr

Las Vegas - Der Chef des Unterhaltungselektronikkonzerns Sony, Howard Stringer, hat sich für den aggressiven Kopierschutz des Musiklabels Sony BMG entschuldigt.

Kopierschutzprogramme nisteten sich wie Computerviren auf den PCs der Kunden ein.
Kopierschutzprogramme nisteten sich wie Computerviren auf den PCs der Kunden ein.
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«Sony BMG hatte nicht die Absicht, den Konsumenten zu bestrafen», sagte Stringer auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas.

Das Label hatte einzelne Musik-CDs mit Kopierschutzprogrammen ausgestattet, die sich wie Computerviren auf den PCs der Kunden einnisten konnten und die Rechner Sicherheitsrisiken aus dem Internet aussetzten. Nach massiver Kritik der Kunden und verschiedenen Klagen hatte Sony BMG von dem Vorgehen Abstand genommen und einzelne Kunden entschädigt.

Merkwürdige Bettgenossen

«Inhalte und Technologie sind merkwürdige Bettgenossen», sagte Stringer weiter. «Wir hängen zusammen. Und manchmal verstehen wir uns nicht. Aber ist das nicht letztlich die Definition einer Ehe?», sagte der Sony-Chef unter dem Lachen des Messepublikums.

Im Wettstreit mit dem Softwaregiganten Microsoft sieht sich Stringer wegen des Starts der Spielkonsole Xbox 360 nicht unter Zeitdruck. Er verwies darauf, dass im vergangenen Weihnachtsgeschäft die derzeitigen Playstation-Modelle von Sony die Xbox überflügelt hätten.

Ausserdem verfüge die neue Playstation 3 mit dem Cell- Prozessor und dem Blue-ray-Laufwerk für hoch auflösende Inhalte über Merkmale, die die Xbox nicht bieten könne. «Die dritte Generation der Spielekonsolen hat erst dann begonnen, wenn wir sie gestartet haben.»

Playstation 3

Stringer vermied in seiner von Hollywood-Star Tom Hanks begleiteten Rede allerdings darauf, ein genaues Startdatum für die Playstation 3 zu nennen. Bisher hiess es, die neue Konsole werde im «Frühjahr 2006» auf den Markt kommen.

(ht/sda)

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