Siemens strebt im Mobilfunk Kooperation an

publiziert: Mittwoch, 27. Apr 2005 / 10:04 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 27. Apr 2005 / 12:29 Uhr

Lissabon - Nach erneut hohen Verlusten im Handygeschäft gliedert Siemens seine Mobilfunk-Sparte aus. Auf diesem Weg soll eine Kooperation mit einem externen Partner ermöglicht werden.

Die Handykrise macht Siemens zu schaffen: DAs Einsteigerhandy A65.
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Schon in Kürze sei hier mit Entscheidungen zu rechnen, sagte Siemens-Chef Klaus Kleinfeld in Lissabon. Laut Branchenkreisen steht Siemens in Verhandlungen mit mehreren Kandidaten.

Darunter sollen sich auch der US-Konkurrent Motorola und der taiwanesische Acer-Konzern befinden. Damit ist ein Verkauf oder eine Schliessung der Handysparte offenbar vorerst vom Tisch.

Handy-Sparte drückt Siemens-Gewinn

Im abgelaufenen Quartal drückte die Handy-Krise den Siemens-Gewinn. Das Ergebnis nach Steuern sank im Konzern auf vergleichbarer Basis um gut 3 Prozent auf 781 Mio. Euro (1,2 Mrd. Fr.). Das operative Ergebnis stieg von Januar bis März 2005 leicht auf knapp 1,1 Mio. Euro.

Die Handy-Sparte machte dabei einen Verlust von 138 Mio. Euro. Damit fiel das Minus in etwa so hoch aus wie in den zwei Quartalen zuvor. Der Umsatz des Siemens-Konzerns stieg im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2004/05 um 4,3 Prozent auf 18,6 Mrd. Euro.

Es sei schwer abzuschätzen, ob Siemens wie ursprünglich geplant im laufenden Geschäftsjahr einen Ergebnisanstieg verbuchen könne, hiess es.

(fest/sda)

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