Siemens mit Problemen

publiziert: Donnerstag, 28. Jul 2005 / 10:35 Uhr

München - Siemens hat im dritten Quartal des Geschäftsjahrs 2004/05 einen starken Gewinneinbruch erlitten. Gründe waren Probleme bei der Kommunikationssparte.

Siemens hat das Handygeschäft an BenQ veräussert.
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Der Gewinn nach Steuern fiel auf 389 Mio. Euro (608 Mio. Franken), nachdem in der Vorjahresperiode noch ein Gewinn von 815 Mio. Euro gemacht worden war. Der Konzern-Umsatz stieg dagegen von 17,5 Mrd. auf gut 18,7 Mrd. Euro.

Eines Verlustgeschäfts hat sich Siemens inzwischen entledigt. Im dritten Quartal belastete die verlustreiche Handysparte, die an den Benq-Konzern verkauft wird, das Siemens-Ergebnis erneut mit einem Minus von 236 Mio. Euro.

Auch ohne Telefone Probleme

Die Aktionäre des taiwanesischen BenQ-Konzerns hatten zuvor dem Kauf des Siemens-Handygeschäfts zugestimmt.

Doch auch ohne die Mobilfunksparte hat Siemens noch Probleme. Drei Sparten erzielten im dritten Quartal ein negatives Ergebnis. So verbuchte die Kommunikationssparte Com auch ohne die Mobilfunkgeräte ein Minus von 70 Mio. Euro. Beim IT-Dienstleister SBS betrug der Verlust sogar 109 Mio. Euro.

Auch das Logistik-Geschäft L&A war in den roten Zahlen. Siemens sei dabei, "geeignete Massnahmen" für die Problemsparten zu ergreifen, sagte Konzernchef Klaus Kleinfeld.

(bsk/sda)

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