Sicherheitslücken gefährden Bluetooth-Handys
publiziert: Sonntag, 16. Nov 2003 / 09:25 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 16. Nov 2003 / 17:00 Uhr

Wie der Online-Dienst Heise berichtet, ist es bei diversen Blurtooth-Handymodellen möglich, Daten aus Adressverzeichnis und Kalender abzuziehen, ohne dass dies auf dem Handy des Opfers angezeigt würde.

Der Sicherheitschef des britischen Unternehmens A.L. Digital, Adam Laurie, berichtet weiter, mit im Internet erhältlichen Tools ginge das sogar, wenn der Discovery- oder Visible-Modus ausgeschaltet ist. Anschliessend sei es möglich, Zugriff auf Adressbuch, Kalender, Uhr und weitere Daten zu haben. Grund dafür seien Schwächen in der Zugriffskontrolle der Handys.

Betroffen sind die meist verbreitesten Bluetooth-Handymodelle T68, T68i und T610 von Sony Ericsson sowie Nokias 6310i und 7650. Diese zeigen normalerweise jede aufgebaute Verbindung in einer Liste an, doch gebe es bei Nokia einen Implementierungsfehler, der den Spion unsichtbar macht.

Dadurch ist es nicht nur möglich Dateien zu übertragen, sondern auch Internet-, WAP- oder GPRS-Verbindungen auf dessen Kosten aufzubauen. Beim so genannten Pairing mit Bluetooth-Gegenstellen wird deshalb empfohlen, eine gesunde Vorsicht walten zu lassen und nie Geräte zu autorisieren, deren Besitzer man nicht kennt - auch dann nicht, wenn der Name des Gerätes vertrauensvoll erscheint.

(fest/news.ch)

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