Schweizer sind gute Telekommunikationsnutzer

publiziert: Freitag, 23. Mai 2003 / 23:25 Uhr

Die Eidgenössische Kommunikationskommission (ComCom) berichtet in ihrem gestern publizierten Jahresbericht 2002, dass die schweizerischen Telecom-Nutzer weit mehr als die übrigen Europäer für Telekommunikation ausgeben und bereit sind, für qualitativ gute Angebote tief in die Tasche zu greifen.

Gute Telekommunikationsnutzer.
Gute Telekommunikationsnutzer.
Entsprechend ist der Schweizer Mobilfunkmarkt trotz der bereits hohen Marktdurchdringung von 73 Prozent Ende 2001 weiter gewachsen und hat Ende 2002 einen Wert von 79 Prozent erreicht. Die Schweiz liegt mit diesen Zahlen im europäischen Durchschnitt.

Allen drei Mobilfunkanbietern gelang es, neue Abonennten zu gewinnen. Die beiden 1998 auf den Markt gekommenen Anbieter Orange und DiAx/sunrise wuchsen dabei insgesamt stärker und konnten so ihren Marktanteil auf 18 bzw. 19 Prozent steigern. Die einstige Monopolistin Swisscom hingegen büsste mit 1.1 Prozent etwas Marktanteil ein. Trotzdem ist ihre Spitzenstellung weiterhin uneingeschränkt. Im internationalen Vergleich gibt es laut ComCom kein anderes Land, in welchem der Marktführer noch über 60 Prozent Marktanteil verfügt.

Allerdings ist - erstmals seit der Liberalisierung 1998 - im letzten Jahr die Anzahl der Beschäftigten im Schweizer Telekom-Sektor zurückgegangen. Im Jahr 2002 sank die Gesamtzahl der Angestellten bei den wichtigsten Anbietern von etwa 24'400 auf 23'500. Trotz der allgemeinen Konjunkturbaisse bleibt die Telekommunikation aber eine dynamische Wachstumsbranche. Nachdem die Preise während längerer Zeit rückläufig waren, ist seit 2001 eine gewisse Preisangleichung unter den Anbietern zu verzeichnen. Einzig die nationalen Festnetzverbindungen wurden etwas billiger und es wurden nationale Einheitstarife eingeführt. Die Grundversorgungskonzession wurde von der Kommission Anfang Juni 2002 - zum ersten Mal seit der Anfang der Liberalisierung - neu vergeben. Zu betonen sei, dass die Grundversorgung im Falle der Entbündelung nicht angetastet würde und auch in Zukunft in der ganzen Schweiz garantiert bleiben soll.

Trotz sinkendem Ertragspotenzial für die Anbieter im Festnetz stieg im letzten Jahr auch die Zahl der Anschlussleitungen in der Festnetztelefonie um 2.6 Prozent. Das Wachstum ist in erster Linie auf ein steigendes Interesse an ISDN-Anschlüsse (plus 10 Prozent) zurückzuführen. Dagegen nahm die Zahl der Analoganschlüsse um 1.9 Prozent ab.

Im Internet-Bereich sind erfreuliche Zahlen zu vermelden. Grundlage dafür ist ein weiterhin steigender Ausstattungsgrad der Schweizer Bevölkerung mit Computern, mittlerweile werden in der Schweiz 5,1 Millionen Einheiten gezählt. Dies entspricht 71.1 Einheiten pro 100 Einwohner und bringt der Schweiz einen Spitzenplatz im Ländervergleich ein. Im letzten Jahr hat sich die Zahl der Breitbandanschlüsse auf rund 460'000 verdoppelt. Damit verfügen etwa 4.5 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer über einen breitbandigen Internetzugang - das liegt ebenfalls deutlich über dem europäischen Durchschnitt.

Die Kommission hat aufgrund der veränderten Situation bei UMTS die Versorgungspflicht von 20 Prozent bis Ende 2002 zugunsten eines Monitorings aufgehoben. Durch die Weiterentwicklung der UMTS-Technologie hält die Kommission zudem die weitgehende gemeinsame Nutzung der Funkinfrastruktur für möglich. Bei den Interkonnektionsverfahren hat die Kommission das Gesuch um Entbündelung der letzten Meile im Februar 2002 contre c?ur abgewiesen, da gemäss Bundesgerichtsentscheid vom 3. Oktober 2001 hierfür die gesetzlichen Grundlagen fehlten. Die Kommission hat sich indessen im Rahmen der Vernehmlassung zur Revision des Fernmeldegesetzes (FMG) und der Fernmeldediensteverordnung (FDV) für die baldige Entbündelung über eine Verordnungsänderung ausgesprochen.

Seit Ende März 2002 muss auch bei lokalen Anrufen die Vorwahl mitgewählt werden. Weiter ist am 1. Juli 2002 ein modifizierter Frequenzzuweisungsplan in Kraft getreten.

(bert/sda)

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