Schweizer Spielzeugmarkt stagniert
publiziert: Montag, 28. Apr 2003 / 14:47 Uhr / aktualisiert: Montag, 28. Apr 2003 / 18:04 Uhr

Gelterkinden - Die Spielzeugbranche hat ein Jahr der Stagnation hinter sich. Der Gesamtumsatz belief sich wie im Vorjahr auf geschätzte 640 Mio. Franken. Zurück gingen dagegen die Verkäufe von traditionellen Spielsachen, also die nichtelektronischen Spielzeuge.

Kinder wollen offenbar lieber auf nicht-elektronische Spielsachen verzichten.
Kinder wollen offenbar lieber auf nicht-elektronische Spielsachen verzichten.
Mit einem Umsatz von 468 Mio. Fr. erwirtschaftete die Branche in diesem Segment rund 7 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahr. Der Spielzeugmarkt habe die flaue Konsumstimmung zu spüren bekommen, gab der Schweizerische Verband der Spielzeuglieferanten (SVS) im Anschluss an seine Generalversammlung bekannt.

Die Spielzeugbranche befinde sich im Wandel. Der Margendruck erhöhe sich, und die Schliessungen und Bereinigungen in den Filialnetzen von grösseren Detailhändlern führten zu starken strukturellen Veränderungen. So schloss unter anderem Franz Carl Weber Ende 2002 zwölf seiner 21 Verkaufsstandorte.

Den bisherigen Anbietern erwächst neue Konkurrenz aus dem Ausland. So beispielsweise durch die französische King Jouet oder die belgische Gruppe Maxi Toys, die erst in den letzten beiden Jahren auf den Schweizer Markt drängten.

Anders als in den Vorjahren sei im letzten Jahr kein eigentlicher Trend auszumachen gewesen. Über die Vermarktung von bekannten Figuren aus Film und Fernsehen als Spielzeug hätten die Umsätze nicht mehr angekurbelt werden können.

Während Puppen, Autorennbahnen, Holzspielwaren, Puzzles und Fahrzeuge erfolgreiche Absatzzahlen erreichten, gehörten Plüschartikel, und Brettspiele zu den Verlierern.

Im laufenden Jahr liege der Fokus auf der Zielgruppe Kleinkinder. Ausserdem stünden bei Kindern im Schulalter Spielsachen, die von der japanischen Comic-Kultur (Mangas) beeinflusst seien, im Vordergrund.

Gesamthaft könnten aber keine euphorischen Prognosen gestellt werden. Der SVS gehe davon aus, die Vorjahreswerte knapp zu erreichen. Im 2002 zählte der Spielzeugmarkt Schweiz ungefähr 1600 Angestellte. Rund 58 Prozent der Umsätze wurden von Grossverteilern erwirtschaftet, der Rest vom Fachhandel.

(bsk/sda)

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