Satelliten-TV-Handy in Asien

publiziert: Mittwoch, 19. Mai 2004 / 21:13 Uhr / aktualisiert: Freitag, 21. Mai 2004 / 18:15 Uhr

In Japan und Süd-Korea steht die Übertragung von digitalem terrestrischen TV (DVB-T) auf Handys kurz bevor. Laut dem Branchendienst Asia News Tech sollen entsprechende Übertragungen in Japan im Herbst kommenden Jahres starten.

In Zukunft sollen Handys auch über Satelliten kommunizieren können.
In Zukunft sollen Handys auch über Satelliten kommunizieren können.
Ermöglicht wird die Nutzung des Handys als TV-Satelliten-Empfänger durch ein kürzlich geschlossenes Lizenzabkommen des öffentlich-rechtlichen Senders Japan Broadcasting sowie weiterer fünf Privat-Sender mit der kalifornischen Firma MPEG LA, die die diversen MPEG-Patente verwaltet.

Services im Herbst nächsten Jahres

Dem jetzt geschlossenen Vertrag waren lange Streitigkeiten in Sachen Lizenzgebühren voraus gegangen. Zunächst soll die MPEG LA nicht bezahlbare Lizenzgebühren gefordert haben.

Jetzt soll einer einmaligen Zahlung zugestimmt worden sein - laut Presseberichten soll diese Einmalzahlung 2 500 Dollar für jeden Encoder betragen. Da die nun anstehende Ausarbeitung eines Regelwerks zur Art der Datenübertragung und zu rechtlichen Fragen rund eineinhalb Jahre in Anspruch nehmen werde, werden die entsprechenden Services voraussichtlich erst im Herbst des kommenden Jahres starten können.

Nutzer dieses Dienstes werden auf ihren Mobiltelefonen dann zwei unterschiedliche Arten von Content empfangen können: Einerseits das Fernsehprogramm, das vom Sender übertragen wird, und andererseits Programminformationen, die vom Telekom-Provider zur Verfügung gestellt werden.

Den Prototyp eines entsprechenden Handys hat unterdessen der japanische Mobilfunkriese NTT DoCoMo vorgestellt. Das TV-Handy, das den DVB-T-Empfang ermöglicht, wird derzeit unter dem Namen "OnQ" promotet.

Es besteht aus einem Mobiltelefonteil mit einem Empfänger für die Übertragungen und einem Teil, der einen Festplatten-Rekorder enthält. Dank einer "timeshift viewing"-Funktion können Nutzer übertragene Sendungen zeitversetzt anschauen.

Auch Samsung mit Satelliten-TV-Handy

Zudem hat heute der koreanische Handyhersteller Samsung bekannt gegeben, dass er zeitnah ein Handy auf den Markt bringen wird, das Satelliten-TV-Signale empfangen kann.

Zudem solle ein Dienst gestartet werden, der den Nutzern den Empfang von bis zu 40 Fernseh-Stationen erlaubt. Beide Produkte sollen im dritten Quartal eingeführt werden - vorläufig allerdings nur in Süd-Korea.

Bis der Dienst auch in anderen Ländern zur Verfügung steht, müssen noch einige Schwierigkeiten gelöst werden. Das grösste Problem dürften die Kosten sein.

Zwar sei es schon mehreren Netzbetreibern in Süd-Korea möglich, komplette Spielfilme über das Netz zu übertragen - doch würde beispielsweise das Anschauen eines 90-minütigen Fussballspiels derzeit rund 260 Dollar kosten.

(bsk/teltarif.ch)

Die professionelle SMS-Businesslösung
aspsms.com
Katharinengasse 10
9000 St. Gallen
Verkaufen Sie uns Ihr Handy, Tablet oder iPod
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Jedes drahtlose Gerät und Produkt, das mit dem Internet verbunden werden kann, muss über Funktionen verfügen, die den Schutz von Personendaten gewährleisten.
Jedes drahtlose Gerät und Produkt, das mit ...
Vernetzte Geräte müssen die Privatsphäre ihrer Benutzerinnen und Benutzer besser schützen. Neue Bestimmungen in der Verordnung des BAKOM über Fernmeldeanlagen (VFAV) erhöhen die Cybersicherheit von bestimmten, auf dem Schweizer Markt erhältlichen, drahtlosen Geräten wie Smartphones, Smartwatches, Fitness-Trackern und drahtlosen Spielzeugen. Die Revision tritt am 1. September 2022 in Kraft. mehr lesen 
Ein Empa-Forscherteam hat eine durch Wasser aktivierbare Einweg-Batterie aus Papier entwickelt. Damit liesse sich eine breite Palette von kleinen Einweg-Elektronikgeräten mit geringem ... mehr lesen
Die Papierbatterie besteht aus zwei in Reihe geschalteten elektrochemischen Zellen an den beiden Enden des Papierstreifens, die durch eine Wasserbarriere (zwischen den Buchstaben «m» und «p») getrennt sind.
Ein Team von Forschern an der University of New South Wales (UNSW) in Sydney hat gezeigt, dass man die Infrarot-Strahlungswärme der Erde zur Stromerzeugung nutzen kann, auch wenn die Sonne bereits untergegangen ist. mehr lesen  
Die ersten Handys waren klobig und hatten nur ein monochromes Display.
Publinews Wenn man heute an ein Mobiltelefon denkt, kommt einem natürlich nichts anderes als ein modernes Smartphone in den Sinn. Die digitalen Alleskönner sind kaum noch aus ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
  • PMPMPM aus Wilen SZ 235
    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
  • kubra aus Berlin 3232
    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
Werden Menschen in den USA jetzt besser vor zielgerichteter Werbung geschützt?
DOSSIER Social Media Zielgerichtete Werbung in den USA unter Beschuss Politiker der Demokratischen Partei haben ...
 
News
   
Auch in der Produktion erfreuen sich sogenannte Industrieroboter stetig wachsender Beliebtheit.
Publinews Was vor einigen Jahren nur in Science-Fiction Filmen zu bewundern war, ist heute alltäglicher Bestandteil unseres Zusammenlebens und daraus nicht mehr ... mehr lesen
Wer sich nicht so gut mit dem Messenger auskennt, der sollte grundsätzlich bei unbekannten Nummern vorsichtig sein.
Publinews Bei der Verwendung eines Smartphones stehen einem verschiedene Kommunikationsmöglichkeiten zur Verfügung. In früheren Zeiten war es aufs Telefonieren und SMS ... mehr lesen
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich 12°C 17°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Basel 12°C 17°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 10°C 14°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Bern 13°C 17°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Luzern 13°C 17°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Genf 10°C 20°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 12°C 24°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten