iPhone beliebter

Samsung verkauft Galaxy S4 binnen weniger Wochen zehn Millionen Mal

publiziert: Donnerstag, 23. Mai 2013 / 15:29 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 23. Mai 2013 / 17:53 Uhr
Binnen weniger Wochen wurde das Flaggschiff von Samsung mehr als zehn Millionen mal verkauft. (Archivbild)
Binnen weniger Wochen wurde das Flaggschiff von Samsung mehr als zehn Millionen mal verkauft. (Archivbild)

Seoul - Der südkoreanische Elektronikriese Samsung hat sein neues Smartphone-Flaggschiff Galaxy S4 binnen weniger Wochen mehr als zehn Millionen Mal verkauft. Das Telefon sei damit so erfolgreich wie bislang kein anderes Samsung-Modell, teilte der Konzern am Donnerstag mit.

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Das Vorgängermodell Galaxy S3 hatte noch 50 Tage benötigt, um die Zehn-Millionen-Marke zu überspringen. Samsung hatte den weltweiten Verkauf des S4 am 26. April begonnen. Das S4 ist ein leistungsfähiges, aber teures Oberklasse-Gerät und damit ein direkter Angriff auf das iPhone des Konkurrenten Apple.

Es hat einen grösseren Bildschirm mit einer höheren Auflösung als sein Vorgänger, ist leistungsfähiger und hat eine bessere Kamera. Die Nutzer können es zudem mit den Augen steuern: Sehen sie kurze Zeit nicht auf den Bildschirm, stoppt beispielsweise die Wiedergabe von Videos.

iPhone doch noch beliebter

Die Verkaufszahlen des S4 dürften damit allerdings hinter denen des iPhone bleiben: Apple verkaufte im ersten Quartal dieses Jahres 37,4 Millionen seiner Telefone.

Da Samsung allerdings eine sehr grosse Modellpalette hat, liegt der Konzern insgesamt wieder vorne - und ist zum weltgrössten Smartphone-Hersteller aufgestiegen: Laut Analyseunternehmen IHS iSuppli betrug der Marktanteil von Samsung an den Smartphone-Verkäufen 2012 weltweit etwa 28 Prozent, der von Apple 20 Prozent.

Samsung und Apple liefern sich seit längerem weltweit einen juristischen Streit um Smartphone-Patente. Die Gerichte kamen dabei zu unterschiedlichen Urteilen.

Am Dienstag kündigte ein Anwalt von Apple an, die Klage in einem der laufenden Verfahren um das S4 erweitern zu wollen. In dem Streit geht es um fünf Patente. Zwei davon betreffen die Sprachsteuerung Siri für das iPhone, die anderen die Benutzeroberfläche und Datenverarbeitung. Der Fall wird voraussichtlich frühestens Anfang kommenden Jahres verhandelt.

 

(tafi/sda)

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Samsung Galaxy S4.
Von Schweiss und Schund
Das Ladekabel meines iPads hält jetzt seit etwa fünf Jahren. Dasjenige des iPhones 4, das ich vor etwa drei Jahren von meinem Arbeitgeber kriegte, weilt auch noch unter den Funktionierenden.
Meine Kids haben beide einen iPod Touch sowie beide einen iPad II…so um die drei Jahre alt das alles. Man könnte es so ausdrücken: In unserem Haushalt laden sechs Apple-Ladekabel kumuliert seit 22 Jahren ohne zu murren ihre Mobile-Devices auf. Und auch die dazugehörigen Geräte funktionieren nach Abertausenden von Betriebsstunden und ungezählten Abstürzen aus verschiedenster Höhe auf Untergründe manigfaltigster Härte.

Nun leuchtet da aber dieser neue Stern am Mobile-Firmament: Samsung. Überflieger, erfolgreichster Mobile-Anbieter überhaupt zur Zeit, hat Apple in diesem Segment überflügelt. Aber Mensch….wie haben die das bloss gemacht mit dem Schund, den sie verticken??

Meine Töchter wollten partout diese Galaxys S2 oder 3 oder was, haben darauf gespart und sie sich selbst gekauft. Das erste lud schon nach zwei Wochen nicht mehr korrekt auf, stürzte ab, machte seltsame Sperenzchen. Wir brachten's zurück, wollten ein Funktionierendes. Neinnein, das Ding müsse eingeschickt werden, hiess es bei Saturn, und Samsung entscheide, ob es repariert oder ersetzt würde. Und nein, sicher gebe es kein Austausch-Gerät unterdessen, meinte man schulterzuckend, ebensowenig dürfe ich einen Ersatz für die Flatfee erwarten, die ich während der dreiwöchigen reparaturbedingten Absenz des Geräts beim Telefon-Provider trotzdem zu entrichten habe.

Jetzt, sieben Monate nach dem Kauf, geben innerhalb von zwei Wochen die Ladegeräte BEIDER Galaxys den Geist auf. Wackelkontakt am Kabel. direkt beim Stecker, man kennt das ja: Investiert man 10 Minuten ins Positionieren das Handys mit drumrumgewickeltem und in spezifischer Position fixiertem Kabel, und beschwert man das Ganze mit einem einem Kleiderschrank oder einem Leopard-Panzer - dann lädt es eventuell.

Beim Kundendienst von Saturn dreht und wendet man die beiden Kabel und studiert minutenlang mit tiefen Runzeln auf der schweissfeuchten Stirn die Kaufverträge, bevor man mit einem zustimmenden Brummen zögernd Akzeptanz der Reklamation signalisiert. Man könne die Dinger schon einschicken, meinte der Kerl hinterm Tresen dann, allerdings gäbe es da ein kleines Problem. Stimmt, sage ich, wir könnten nämlich solang beide Handys nicht aufladen, weshalb ich zwischenzeitlich ein Ersatzladegerät benötigen täte. Sowas habe man selbstverständlich nicht vorrätig, schnaubt der Mann verächtlich und macht dabei eine unwirsche Kopfbewegung, die einen Schweisstropfen von seiner Stirn auf den Tresen vor ihm platschen lässt, wo er sich zu einigen seiner bereits ein Seelein bildenden Brüder gesellt. Ausserdem - er fuchtelt mit meinen Kaufverträgen in der Luft herum und legt sie dann genau auf den kleinen Schweiss-See - sei die Rede vielmehr davon, dass Zubehörteile wie Kopfhörer und Ladekabel bei Samsung nur von einer sechsmonatigen Garantie gedeckt seien.
Natürlich sind sie das, entfährt es mir, wenn der Kack nach sieben Monaten defekt sei, müsse die Garantie ja nach sechs auslaufen. Er ignoriert meinen subversiven Einwand, hat aber den nassen Fleck auf meinen Verträgen entdeckt und runzelt verwirrt die Stirn, während er sie hochhebt und drunter nachschaut. Schulterzuckend legt er sie wieder hin und schaut mich an. So ist das nun mal mit Samsung-Geräten, meint er und hebt entschuldigend die Schultern, da könne man sich höchstens beim Hersteller direkt beschweren. Er schiebt mir die Verträge rüber, und ich fasse sie mit spitzen Fingern an, um sie ein paar Schritte weiter in den Abfalleimer fallen zu lassen.
Wertloser Sch*** UND eine miese Aufassung von Kulanz. Wird unter diesen Bedingungen schnell genug wieder von der Weltspitze verschwinden, schätz' ich. Meine Kids jedenfalls wollen kein weiteres Samsung-Gerät, sagen sie. Gut so.
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