Samsung Galaxy S (Teil 1) - Ist das etwa ein iPhone-Klon?
publiziert: Mittwoch, 4. Aug 2010 / 18:10 Uhr / aktualisiert: Freitag, 24. Sep 2010 / 17:05 Uhr

Angeblich hatte der Handy-Hersteller Samsung die Präsentation seines neuen Android-Smartphones nicht bewusst auf den Tag des Verkaufsstarts des Apple-Handys iPhone 4 gelegt. Dabei sind sowohl Bauform des Handys als auch die Optik des Menüs des Samsung Galaxy S erkennbar an das iPhone angelehnt.

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Bewusst hatte Samsung jedoch den Ort für die Handy-Neuvorstellung gewählt: die Volkssternwarte in München in Anspielung auf den Namensteil Galaxy. Das Samsung Galaxy S als «galaktisch» zu bewerten, ist sicherlich übertrieben, ein imposantes Smartphone ist es allemal - so viel dürfen wir hier schon einmal verraten. Wo das Samsung Galaxy S beeindruckt und in welchen Bereichen Samsung es noch besser machen könnte, erfahren Sie in diesem Handy-Testbericht.

Super-AMOLED-Display setzt Massstäbe

Der Hersteller wird es nicht abstreiten können: Das Samsung Galaxy S I9000 sieht dem iPhone 3G und dem iPhone 3G S zum Verwechseln ähnlich. Das liegt nicht nur an der flachen Form und dem grossen berührungsempfindlichen, von einem glänzenden Chrom-Rahmen eingefassten Display auf der Front, sondern auch an dem mehrseitigen, seitlich scrollbaren Handy-Menü mit seiner übersichtlichen Anordnung von Icons, die für die verschiedenen Anwendungen des Smartphones stehen. Bei den Materialien und der schnörkellosen Verarbeitung des Gehäuses knüpft Samsung beim Galaxy S nahtlos an die Smartphone-Linie Omnia an: Kunststoff überwiegt, das Gerät strahlt aber durchaus etwas Edles aus.

Wo weder iPhone 3G S noch das kürzlich von uns getestete Android-Smartphone HTC Desire mithalten können, ist der Touchscreen: Das Samsung Galaxy S besitzt ein kapazitives Super-AMOLED-Display mit kratzfester Oberfläche, das die Messlatte für andere Handys hinsichtlich Farbkraft, Kontrast und Helligkeit setzt und zugleich stromsparender ist als herkömmliche Handy-Bildschirme oder selbst AMOLED-Displays. Selbst aus schrägem Sichtwinkel oder draussen unter Sonneneinstrahlung ist das Super-AMOLED-Display, das Samsung übrigens auch auf dem Bada-Handy Wave S8500 einsetzt, noch gut ablesbar. Die im Vergleich zum iPhone 4 oder zum HTC Desire geringere Dichte an Bildpunkten des Displays aufgrund der längeren Bildschirmdiagonale von 10,2 Zentimetern des Samsung Galaxy S bei 800 mal 480 Pixel Auflösung fällt dem menschlichen Auge nicht auf.

Die Qualität der Display-Anzeige des neuen Samsung-Handys zeigt sich besonders bei hochauflösenden Bildern und Videos. In entsprechender Aufnahmequalität gedrehte Videclips auf dem Display des Samsung Galaxy S anzuschauen macht einfach Spass - da werden bei Bildern von brechenden Wellen einzelne Wassertropfen oder bei Tieraufnahmen die einzelnen Haare sichtbar. Für möglichst klare und natürliche Farben sowie flüssige Bewegungen bei der Darstellung von Fotos und Videos auf dem Handy-Display sorgt die sogenannte DNIeT-Technologie (Digital Natural Image Engine), die der Hersteller schon auf seinen LCD- und LED-TVs einsetzt. Dadurch kommen auch die animierten Live-Hintergrundbilder gut zur Geltung.

Die Helligkeit des Displays kann der Nutzer entweder manuell an seine Bedürfnisse anpassen oder reguliert sich auf Wunsch automatisch entsprechend des Umgebungslichts. Und dank eines eingebauten Bewegungssensors schalten auch die Bildansichten automatisch ins Querformat um, wenn das Handy in der Hand in die Waagerechte kippt.

1-GHz-Prozessor sorgt für schnelles Arbeitstempo

Zweites Highlight des Samsung Galaxy S neben dem Super-AMOLED-Display ist der Prozessor mit einer 1-GHz-Taktung. Zwar bietet das Samsung Galaxy S mit 512 MB weniger Arbeitsspeicher als das HTC Desire, die Bedienung des Smartphones funktioniert jedoch meist zügig und störungsfrei: Anwendungen öffnen sich prompt, Videos ruckeln beim Abspielen nicht, kinetisches Scrollen und Multitouch-Zommen gelingt schnell und flüssig. Ausnahmen in unserem Test: Vereinzelt stürzte das Kamera-Menü ab.

Auch sollte der Nutzer trotz des leistungsfähigen Prozessors einzelnen Programmen ausreichend Arbeitszeit einräumen: Beispielsweise kann das Starten des vorinstallierten Augmented-Reality-Browsers Layar zum Geduldspiel werden, weil das Programm zunächst minutenlang seinen Datenbestand über das Mobilfunknetz aktualisiert. Oder gerade mit der Handy-Kamera aufgenommene Videos gehen verloren, wenn der Nutzer des Samsung Galaxy S das Kamera-Menü schliesst, bevor das Bildsequenzen vollständig abgespeichert wurden.

Der für den Nutzer verfügbare Speicherplatz des Samsung Galaxy S zur Ablage von Fotos, Videos, Songs oder anderen Dateien und Daten ist grosszügig bemessen: 2 GB stehen im internen Festplattenbereich bereit, weitere 6 GB als interne SD-Karte und bis zu 32 GB weitere auf einer wechselbaren microSD-Speicherkarte.

Im zweiten Teil unseres Testberichts lesen Sie mehr über die reichhaltige Software-Ausstattung des Samsung Galaxy S.

(Björn Brodersen/teltarif.ch)

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