Reines Telefonie-Handy: Nokia 1680 classic im Test

publiziert: Montag, 14. Jul 2008 / 14:54 Uhr

Eigentlich können Handys heute fast alles: telefonieren, mailen, fotografieren, navigieren und organisieren. Entsprechend viel kosten die meisten Handys aber auch - zumal wenn sie HSDPA oder WLAN an Bord haben.

Das Nokia 1680 classic macht rein optisch mehr her als andere Billighandys, aber Ansprüche darf der Kunde nicht stellen.
Das Nokia 1680 classic macht rein optisch mehr her als andere Billighandys, aber Ansprüche darf der Kunde nicht stellen.
Doch immer mehr erkennen die Handyhersteller, dass die Nutzer keine Alleskönner, sondern auch Einfachstgeräte wollen, die zum Telefonieren gedacht sind. Ein solches Gerät hat nun der finnische Hersteller Nokia auf den Markt gebracht: Das Nokia 1680 classic richtet sich an genau diese Zielgruppe. Wir haben es einem kurzen Test unterzogen.

Das Nokia 1680 classic kommt in einer Pappschachtel, die kaum grösser ist als drei Zigarettenpackungen. Im Lieferumfang: Ladegerät, Bedienungsanleitung und Akku. Den Akku einzusetzen war im Test die erste Probe, auf die wir gestellt wurden.

Anders als bei vielen anderen Handymodellen von Nokia liegt der Druckpunkt zum Öffnen des Akkus beim getesteten Nokia 1680 classic nicht auf der Unter-, sondern der Oberseite des Geräts.

Das Cover des Gerätes, das aus Plastik besteht, fühlt sich leicht gummiert an. Das 1680 classic liegt dabei gut in der Hand und macht einen solide verarbeiteten Eindruck.

Mobiles Surfen wegen schlechter Darstellung kaum möglich

Das Hochfahren des Serie-40-Gerätes dauert nur wenige Sekunden. Den Nutzer erwartet dann eine Display-Qualität, die angesichts eines Verkaufspreises von unter 60 Euro und der Ausrichtung des Gerätes angemessen ist. Zum Eingeben der Zielrufnummern und Lesen von SMS ist das Display ausreichend.

Doch wer mit dem EDGE-Handy ins Internet will, der wird schnell enttäuscht sein. Die Darstellungsweise auf dem 128 mal 160 Pixel auflösenden Handy ist sehr schlecht.

Grosse Schriften und verschobene Elemente machen das Surfen mehr zu einem Abenteuer als zu einem Erlebnis. Die Darstellung der Seiten ist vor allem auf komplexen Seiten derart durcheinander, dass vernünftiges Lesen fast ausgeschlossen ist.

Aufgrund von EDGE kommen Daten zwar schneller aufs Handy als mit reinem GSM - die ankommenden WAP-Daten verarbeitet das Handy aber sehr langsam. Selbst mit einfachen Seiten hat das Handy Probleme und braucht zum Teil 30 Sekunden und mehr, um die Seite aufzubauen.

Bilder können nicht auf den PC geladen werden

Auch beim Schreiben von SMS mag nicht so recht Freude aufkommen. Die Tastatur aber auch das Handy selbst reagieren recht träge auf Eingaben, vor allem, wenn wie bei SMS viele Buchstaben hintereinander eingegeben werden sollen.

Die integrierte VGA-Kamera ist ebenfalls nicht die schnellste, immerhin ist die Darstellung der Bilder auf dem Display besser als bei so manch anderem Handy mit VGA-Kamera. Problematisch wird es aber, die Bilder vom Handy zu laden.

Der Grund: An Bord sind weder Bluetooth, noch Infrarot. Auch ein Speicherkarten-Slot fehlt, das Gerät hat lediglich 10 MB integrierten Speicher. Am Ende bleibt dem Nutzer nur, die Bilder mittels des integrierten E-Mail-Client over the air zu verschicken.

Kurioses auf der rechten Seite

Kurios: Auf der rechten Seite ist zwischen Headset- und Ladekabelanschluss ein Steckplatz, der aussieht wie eine USB-Eigenentwicklung. Doch ist dieser Anschluss weder dokumentiert, noch liegt ein entsprechendes Kabel dabei. Auf Nachfrage bei Nokia hiess es, dabei handele es sich um einen Wartungsanschluss.

Wer mit dem Gerät nur telefonieren will, der ist gut mit dem Endgerät beraten. Allerdings nur dann, wenn es sich bei dem Nutzer des Nokia 1680 classic nicht um einen Dauer-Telefonierer mit hohen Qualitätsansprüchen handelt.

Denn auch die Sprachqualität ist recht bescheiden, man könnte sie als blechern bezeichnen. Während beispielsweise ein Telefonat mit einem Nokia 6233 eher warme Klänge wiedergibt, so sind es beim Nokia 1680 classic eher die sterilen Klänge, die ein wenig nach einer künstlichen Stimme klingen.

Nokia 1680 classic: Solide verarbeitetes Erreichbarkeitshandy

60 Euro (knapp 100 Franken) kostet das Nokia 1680 classic in Deutschland. Für die Schweiz gibt es noch keinen Preis. Das ist ein ein passabler Preis für ein solide verarbeitetes Handy, das nicht nach 60 Euro aussieht, liegt es auf dem Schreibtisch.

Damit macht es rein optisch mehr her als andere Billighandys, denen man ihren Preis ansieht. Ansprüche darf der Kunde aber nicht stellen: Mehr als telefonieren und vielleicht mal eine SMS schreiben sollte dem Gerät nicht abverlangt werden.

(von Thorsten Neuhetzki/teltarif.ch)

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