«CH4» analysiert Darmgase und gibt auf Datenbasis Ernährungstipps
«Pups»-Tracker sagt Blähungen den Kampf an
publiziert: Montag, 4. Mai 2015 / 14:46 Uhr

New York/Wien - Das «CH4»-Gadget analysiert Darmgase und gibt auf Basis der ermittelten Daten Ernährungstipps, damit Blähungen reduziert werden können.

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Rodrigo Narciso, Absolvent der New York University, hat das kleine Gerät, welches den Namen der chemischen Formel von Methan trägt, entwickelt. Derzeit versucht der Entwickler finanzielle Mittel auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter zu akquirieren.

Experten eher skeptisch

«Ich halte einen Darmgas-Analysator für nicht sinnvoll. Grundsätzlich gilt, dass die Problematik den Anlass zur Erfindung solcher Geräte gibt», so Günther Wawrowsky, Facharzt für Innere Medizin in Purkersdorf. Medikamente seien oft wenig wirksam, da sich eine nachhaltige Besserung der Beschwerden nur durch eine Lebensstilveränderung erreichen lasse. Diese schliesse körperliche Aktivität sowie eine Ernährungsumstellung ein. «In der Regel können die Symptome diätetisch behoben werden, was jedoch Disziplin erfordert», resümiert Wawrowsky.

Der Sensor wird entweder über oder in der hinteren Hosentasche getragen. Mithilfe der dazugehörigen App können die konsumierten Lebensmittel dokumentiert und die vom CH4-Gadget ermittelten Daten ausgewertet werden. «Je länger die App verwendet wird, desto präziser werden Zusammenhänge zwischen aufgenommener Nahrung und Gas-Produktion hergestellt», heisst es in der Beschreibung des Produkts. Dennoch befindet sich das Gerät noch in der Entwicklungsphase.

Erste nicht-invasive Methode

Der Unterschied zu anderen Methoden ist, dass es sich hierbei um ein nicht-invasives Verfahren zur Untersuchung der menschlichen Flatulenzen handelt. Einen ähnlichen Ansatz hat zum Beispiel eine Pille aufgegriffen, die von australischen Forschern entwickelt worden ist. Die Forschungsergebnisse sind in der Zeitschrift Trends in Biotechnology veröffentlicht worden. Andere Apps oder Online-Tools können bereits den Klang der Gasausstösse analysieren.

Wer sich bereits jetzt ein Exemplar sichern möchte, muss die Kickstarter-Kampagne zumindest mit einer Summe von 120 Dollar (rund 112 Franken) unterstützen. Das Finanzierungsziel von 180'000 Dollar (etwa 168'000 Franken), welches in sieben Tagen erreicht werden soll, liegt noch in weiter Ferne. Bis jetzt haben 55 Unterstützer insgesamt 2592 Dollar (ungefähr 2420 Franken) generiert. Mit der Auslieferung wäre vorrausichtlich nächsten März zu rechnen.

(bert/pte)

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