Panne bei Miss-Schweiz-Wahl

publiziert: Donnerstag, 23. Sep 2004 / 15:14 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 23. Sep 2004 / 15:55 Uhr

Zürich - An der Miss-Schweiz-Wahl 2004 ist es bei der Stimmenauszählung zu einer Panne gekommen. Ein Fehler bei der Auswertung der SMS-Stimmen verfälschte die Ergebnisse. Auf die Wahl von Fiona Hefti zur Miss Schweiz hatte dies aber keinen Einfluss.

Die Zuschauer konnten per SMS abstimmen.
Die Zuschauer konnten per SMS abstimmen.
Die Fehler bei der SMS-Auswertung seien bei Nachkontrollen entdeckt worden, schreibt das Schweizer Fernsehen DRS in einem Communiqué. Als Folge dieser Panne müssen mehrere Platzierungen der Miss-Wahlen vom Samstag korrigiert werden.

Die Nachzählung ergab, dass die 24-jährige Hefti am meisten Stimmen des Fernsehpublikums erhielt und damit auch die neue Miss Photogénique ist. Diesen Titel verliert nun Francesca Kuonen. Ausserdem hätten sich zwei Kandidatinnen besser klassiert.

Bei der Miss-Wahl konnten die Zuschauer ihre Stimme erstmals nicht nur via Telefonanruf, sondern auch per SMS abgeben. Dabei gingen 58 480 SMS-Stimmen ein. Der Software-Fehler bewirkte, dass diese Stimmen mehrfach in die Auswertung einflossen. Dadurch wurden insgesamt 507 409 SMS-Stimmen gewertet.

Als Konsequenz der Panne bei der Miss-Wahl verzichtet SF DRS vorläufig bei Votings auf die Abstimmungsmethode mittels SMS. Überprüft wird zudem die Zusammenarbeit mit der Twister Interactive AG und Swisscom Mobile, welche die neue Software entwickelten. Mit den betroffenen Kandidatinnen werden faire Lösungen gesucht.

(rp/sda)

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