Orange wehrt sich gegen Fichen-Vorwurf
publiziert: Montag, 16. Jun 2003 / 19:49 Uhr

Lausanne - Das Telekommunikationsunternehmen Orange führt Dossiers über Angestellte. Dabei handelt es sich laut Orange um ein gebräuchliches Instrument der Personalführung. Die Angestellten hätten ein Einsichtsrecht. Die Gewerkschaften dagegen sind empört.

Orange führt Dossiers über Angestellte.
Orange führt Dossiers über Angestellte.
Die angelegten Dossiers über die Mitarbeiter entsprächen nicht Fichen, wie die Westschweizer Sonntagszeitung Le matin Dimanche vermeldet habe, sondern seien Dossiers für den internen Gebrauch, sagte die Orange-Sprecherin Therese Wenger. Alle Mitarbeiter hätten zudem das Recht, ihre Einträge einzusehen.

Die Vorwürfe der Gewerkschaften entbehrten deshalb jeder Berechtigung. Als reine Spekulation bezeichnete Wenger ausserdem den Vorwurf der Gewerkschaften, dass die 200 Entlassungen vom letzten Februar in Verbindung mit den Dossiers erfolgt seien.

Der Zentralsekretär der Gewerkschaft Kommunikation, Christian Levrat, sieht dies völlig anders: Die wollen uns doch nicht weismachen, dass eine Frau, in deren Fiche steht, dass sie schwanger ist und darum sofort nach dem Mutterschaftsurlaub zu entlassen sei, Einsicht in dieses Dossier hat.

Die Fichen würden nun von seiner Gewerkschaft in einigen Fällen von missbräuchlicher Kündigung gegen Orange vor dem Arbeitsgericht verwendet. Zudem wolle er vom Bund ein detailliertes Rechtsgutachten, sagte Levrat.

Der Sprecher des Datenschutzbeauftragten, Kosmas Tsiraktsopoulos, erklärte, nun müsse untersucht werden, ob ein Bezug zwischen den Entlassungen und den Einträgen in den Personaldossiers vorliege. Wenn dies der Fall sei, handle es sich um missbräuchliche Kündigungen.

(bert/sda)

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