Orange: MMS-Preise steigen
publiziert: Freitag, 20. Jun 2003 / 14:52 Uhr

Der Mobilfunkanbieter Orange beendet wie geplant Ende Juni seine Promotion-Aktion für den Versand von MMS. Künftig werden nicht mehr einheitlich 15Rappen pro MMS berechnet, vielmehr gilt eine in drei Stufen eingeteilte volumenabhängige Abrechnung.

Andreas S. Wetter: CEO von Orange Schweiz.
Andreas S. Wetter: CEO von Orange Schweiz.
Ab 1.Juli werden für jede MMS bis 1 Kilobyte 25 Rappen berechnet, MMS mit einer Datenmenge zwischen 1 und 30 Kilobyte kosten 60 Rappen, wer multimediale Nachrichten mit einer Grösse zwischen 30 und 100 Kilobyte verschickt, zahlt 1 Franken.

Orange folgt damit dem Abrechnungsmodell von Swisscom Mobile. Ebenfalls ab Anfang Juli wird Orange eine weitere Messaging-Option anbieten. Neben der bereits bekannten SMS-Option, bei der SMS zu einem von 25 auf 15 Rappen reduzierten Preis verschickt werden können, wird es auch eine Option für preiswertere MMS geben.

Für eine zusätzliche Grundgebühr von 5 Franken können MMS- bzw. auch SMS günstiger verschickt werden. Für eine MMS mit bis zu 1 Kilobyte werden dann 15 Rappen berechnet, MMS zwischen 1 und 30 Kilobyte kosten 40 Rappen, bei MMS mit einer Datenmenge zwischen 30 und 100 Kilobyte werden 80 Rappen fällig.

Der Preis pro SMS sinkt auch bei dieser Option von 25 auf 15 Rappen. Die Messaging-Option können alle Orange-Kunden mit einem festen Abonement nutzen.

(Hayo Lücke/teltarif.ch)

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