Das neue HTC One M9 ist ab dem 30.März erhältlich
One more One
publiziert: Freitag, 27. Mrz 2015 / 15:26 Uhr / aktualisiert: Freitag, 27. Mrz 2015 / 17:00 Uhr

Nächste Woche wird das neue HTC-Flagship in der Schweiz auf den Markt kommen, das HTC One M9, das die erfolgreiche Unibody-Design-Philosophie seiner beiden Vorgänger fortsetzen und diese mit einigen Verfeinerung noch toppen will.

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Als das HTC One (M7) vor zwei Jahren auf den Markt kam, war es ein Paukenschlag auf dem Mobilfunk-Markt und ein Befreiungsschlag für HTC, dass damals einige Jahre des etwas orientierungslosen Designs hinter sich liess.

Das gefräste Alu-Gehäuse, die für ein Handy verblüffenden Stereo-Lautsprecher, der für damalige Massstäbe hervorragende Bildschirm. All dies machte aus dem One einen Sieger-Typen. Das neue, an sich sehr kluge Kamera-Konzept mit den «Mega-Pixeln» (weniger, dafür grössere und lichtempfindlichere Foto-Rezeptoren auf dem Kamera-Sensor) war vermutlich der grösste Flop, am ganzen Gerät, da die Bilder im schlechten Licht zwar verblüffend gut waren, aber bei Tag die Bilder gegenüber der Konkurrenz auflösungsmässig krass abfielen.

Das letztjährige Update brachte die erwarteten Verbesserungen (Prozessor, Bildschirm, noch besserer Sound, Micro-SD-Karte) und versuchte es mit einem Doppel-Kamera-Konzept, das es erlaubte, Bilder nachträglich scharf zu stellen, aber setzte immer noch auf die Mega-Pixel. Wieder war die Kamera am umstrittensten. Das Gehäuse, dass auch wieder phantastisch verarbeitet, aber unglaublich rutschig wegen der sehr glatten Oberfläche war, rief auch Kritik hervor. Trotzdem war auch dieses Telefon ein Erfolg. Und die Tatsache, dass Apple das Rückseitendesign mit dem Metall und den eingelassenen Kunststoffstegen schamlos für sein iPhone 6 kopierte, liest kaum einen Zweifel daran aufkommen, dass HTC auch beim neuen M9 bei seiner Design-Philosophie bleiben würde. Die Frage ist viel mehr: Was wird neu sein?

Mehr Pixel, mehr Speicher, mehr Power

Beim Auspacken fällt einem sofort die Solidität des Gerätes auf. Wie schon die vorherigen One-Modelle liegt es satt in der Hand, die von der Rundung geschmeichelt wird. Die Passung der Lautstärke- und der fein gerieften und so rein taktil erkennbaren Power-Taste an der Seite sind perfekt. Das Gehäuse ist ein Evolution der vorherigen Modelle, ist aber nun noch aufwändiger hergestellt und erzielt mit der «Gehäusewanne», bei der Seiten und Rückseite aus einem Stück Alu gefräst sind eine weitere evolutionäre Stufe des ONE-Designs.

Das Haupt-Kamermodul steht leicht hervor, ist aber so gestaltet wurden, dass es das hin- und her wippen des Gerätes verhindert, wenn man das Telefon auf einen Tisch legt, was denn auch wirklich klappt. Die Saphir-Glas-Abdeckung wird von einem Kunststoffrahmen leicht überragt, so dass diese beim hin legen nicht direkt Kontakt mit der Oberfläche hat.

Die Qualität dieser Kamera interessiert natürlich umso mehr, als HTC hier seine bisherige Philosophie über Bord geschmissen und neu ein 20 Mega Pixel Modul verbaut hat. Bei der Front-Kamera hingegen kommt eine Ultra-Pixel Kamera mit 4 Millionen Bildpunkten zur Anwendung , um auch im schummrigen Licht von Clubs und Bars gute Selfies ohne Blitz schiessen zu können.

Man mag HTC nun vorhalten, seine eigenen Kamera-Grundsätze verraten zu haben, aber viel eher ist es so, dass hier ein Herstellers auf die Wünsche seiner seine Kunden hörte.

Unter der Haube tickt ein Qualcomm 810er Chip, das leistungsfähigsten Silizium, dass derzeit in einem Handy zu haben ist. Mit seinen 3 Gigabyte RAM zusammen sollte der Chip auf dem Full HD Display mit seinen 5 Zoll Diagonale kein Problem haben, die Pixel in Höchstgeschwindigkeit rum zu schubsen. Dass der Bildschirm nicht mehr gewachsen ist, kann wohl als Hinweis darauf gesehen werden, dass der Sweet Point um die 5 Zoll rum liegt und das Bildschirmwachstum wohl ein Ende gefunden hat. Die Bildschirmauflösung bleibt ebenfalls 1920x1080 Bildpunkten, was für eine Pixeldichte von 440 DPI sorgt - die 2k-Displays bestimmter Mitbewerber sind schlicht sinnlos, solange Menschen nicht Augen-Upgrades mit geliefert bekommen.

Beim Pixel schubsen sollte auch das aktuelle Android 5.0 helfen, das ja Dank seiner neuen Architektur auch Geräten mit weniger Leistung auf die Sprünge hilft. Bei einem solchen Kraftprotz wie dem One M9 sollte das kein Problem sein, vor allem wenn man bedenkt, wie sauschnell schon der Vorgänger-Chip (zum Beispiel im Sony Xperia Z3) gewesen ist.

Verbindung zu Home-Entertainement

Auch interessant dürfte werden, wie sich die Batterie mit ihren 2840 mAh schlagen wird. Laufzeiten wie beim Z3 wären wunderbar... Aber auch wahrscheinlich? Wir werden es sehen.

Zumindest was den Speicher anbelangt, muss sich das HTC nicht verstecken. Die 32 GB an internem Memory lassen sich durch eine Micro-SD-Karte laut Datenblatt auf 200 GB erweitern... Wenn man jetzt noch eine 168GB Karte fände, wäre alles super. Na, die vorhandene 64er sollte auch reichen.

Natürlich ist auch wieder der Boom-Sound dabei sein, wobei diesmal auch noch Dolby dabei ist und es erlauben soll, im Theater-Modus aus 5.1-Soundtrak Surround Sound heraus holen und wiedergeben zu können. Wer weiss, dass sogar Soundbars damit Mühe haben tritt dieser Behauptung mit Skepsis entgegen.

Die Fähigkeit, sich direkt mit Wireless Lautsprechern von verschiedenen namhaften Herstellern zu verbinden tönt da schon interessanter, auch wenn dies im noch ziemlich verkabelt Haushalt des Testern auszuprobieren nicht möglich sein wird. Aber das Versprechen, vom Telefon aus sowohl die Party-Beschallung aber auch verschiedene Musikprogramme in verschiedenen Zimmern zu managen tönt interessant für Leute, deren Musik nur noch online existiert.

Erste Eindrücke

Das Telefon steckt in einer edel gestalteten Kartonbox und kommt mit Ladegerät und Ohrhörern, ganz ohne Überraschungen. Aber damit rechnet man ja auch nicht. Das Testmodell kommt in der zweifarbigen «Gold on Silver» Variante daher, bei welcher die Seiten des Alu-Gehäuses in einem dezenten Gold-Ton von der gebürsteten alu-farbigen Rückseite abgesetzt sind. Wer es dezenter will kann eine dunkelgraue Variante namens «Gun Metal Grey» bestelle. Für jene, denen es nicht flashy genug sein kann, gibt?s bald eine vollkommen goldene Version.

Nach dem ersten Akku-Laden werden die ganzen relevanten Konto-Daten via NFC vom alten auf das neue Gerät übertragen und die Intallation beginnt. Die Prozessoren geben alles und es fällt dabei, wie auch beim folgenden Software-Update auf, dass der Speed mit Abwärme des Prozessors einher geht. Das Alugehäuse, das ein fast perfekter Wärmeübeträger ist, heizt merklich auf, doch wird nie unangenehm warm. Zudem wird so die Prozessor-Hitze sicher abgeleitet und staut sich nicht, wie das zum Beispiel bei Glas-Gehäusen passieren kann, im inneren.

Dass helle Display scheint einen leichten Stich ins rot-gelbe zu haben und eine manuelle Einstellung des Farbtons (wie zum Beispiel beim Xperia Z3) findet sich leider nirgends. Dafür enttäuscht der Blinkfeed wieder nicht, der schon nach ein paar wenigen Klicks einen schönen Stream relevanter news aus Zeitschriften und Sozialen Netzwerken auf einen der Homescreens streamt.

Der Sound enttäuscht auch nicht, wobei ein Surround-Soundtrack erst noch getestet werden muss.

Und natürlich, was das Tempo angeht, erfüllt das One (M9) alle Erwartungen, die man daran haben kann. Apps öffnen ohne Lag, Screens flutschen butterweich, Videos streamen flüssig und ruckelfrei.

Der erste Eindruck scheint die Erwartungen zu erfüllen: Edles Gehäuse, Top-Hardware, rasend schneller Prozessor und der legendäre Boom-Sound sollten auch aus diesem One wieder einen Gewinner machen. Ob dies auch nach dem Test noch so ist, kann man hier nach Ostern lesen.

Preis und Verkaufsstart: UVP 799.-- Fr., erhältlich ab 30. März bei allen Schweizer Wiederverkäufern.

(Patrik Etschmayer/news.ch)

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