Nvidia legt mit GeForce 8800 Ultra vor

publiziert: Mittwoch, 2. Mai 2007 / 20:08 Uhr

Santa Clara/München - Der Grafikkartenhersteller Nvidia hat mit «GeForce 8800 Ultra» den laut eigenen Angaben weltweit leistungsfähigsten Grafikprozessor vorgestellt.

Die «GeForce 8800 GTX» soll sich besonders für aufwändige Spiele und hochauflösende Filme eignen.
Die «GeForce 8800 GTX» soll sich besonders für aufwändige Spiele und hochauflösende Filme eignen.
Die Ultra-Variante basiert wie das Vorgängermodell «GeForce 8800 GTX» ebenfalls auf der G80-Architektur, ist jedoch um 15 Prozent schneller getaktet.

Sie eigne sich besonders für 3D-Spiele und die Wiedergabe von hochauflösenden Filmen auf Blu-ray-Disk beziehungsweise HD-DVD, heisst es in einer entsprechenden Aussendung.

Die Grafikkarten sind ab dem 15. Mai erhältlich. Den Preis gibt das Unternehmen mit knapp 700 Euro an.

Höhere Taktfrequenz

Der Nvidia-Grafikchip arbeitet mit einer Taktfrequenz von 612 Megahertz und einem Shader-Takt von 1500 Megahertz. Der Speicher wurde auf 1080 Megahertz eingestellt.

Alle weiteren Spezifikationen bleiben gegenüber dem Vorgänger allerdings unverändert, da nach wie vor derselbe Grafikchip zum Einsatz kommt.

Der Speicher verfügt über eine Kapazität von 768 Megabyte und am Bildaufbau sind 128 Shader-Prozessoren beteiligt. In der Grösse haben sich die Karten um zwei Zentimeter verlängert und sind mit einem schwarzen Gehäuse nahezu komplett verkleidet.

Filmreife Effekte für Spiele

Die GeForce-8-Grafikprozessoren erfüllen die Hardware-Voraussetzungen der Microsoft-Direct3D-10-Spezifikation und unterstützen das DirectX 10 Unified Shader Instruction Set und Shader Model 4.

DirectX 10 ist ein exklusiver Bestandteil von Windows Vista und bietet einen sehr hohen Grafikrealismus und filmreife Effekte für Spiele, die in Echtzeit auf einer GeForce-8-GPU laufen.

Allerdings arbeiten Computertüftler bereits an Möglichkeiten, DirectX 10 auch auf anderen Betriebssystemen einzusetzen. Als optimale Hardware-Plattform für den GeForce 8800 Ultra nennt Nvidia die hauseigenen nForce-680i-SLI-basierenden Motherboards für Intel-Prozessoren.

Gaming-Plattformen mit jedem beliebigen nForce-600-Series-Motherboard seien zudem aufwärtskompatibel zu den neuen Intel-Prozessoren, die 1333-FSB-Technologien unterstützen.

Einführung schon mehrfach verschoben

Mit der Ankündigung geht der Kampf zwischen den beiden grössten Grafikchipherstellern in die nächste Runde. Konkurrent ATI/AMD will ebenfalls Mitte Mai mit seinen DirectX10-tauglichen R600-Chip starten.

Die Einführung wurde schon mehrfach verschoben. Brancheninsider gehen mittlerweile nicht mehr davon aus, dass die R600-Produkte die Nvidia-Chips mit einem neuen Rekord überflügeln werden.

Allerdings könnte das Unternehmen über den Preis punkten. Mit kolportierten 399 Dollar lässt sich ein besseres Preis/Leistungs-Verhältnis einfacher argumentieren.

(rr/pte)

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