Nokia schraubt Erwartungen für Handy-Geschäft herunter
publiziert: Dienstag, 10. Jun 2003 / 13:06 Uhr

Helsinki - Nach dem trüben Ausblick seines US-Konkurrenten Motorola hat auch der weltgrösste Mobilfunkhersteller Nokia die Erwartungen für sein Handy-Geschäft heruntergeschraubt.

Aktuelle Nokia-Communikatoren 7650.
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Das Umsatzwachstum bei Handys im zweiten Quartal werde am unteren Ende einer bislang angepeilten Spanne von 4 bis 12 Prozent liegen, teilte Nokia in Helsinki mit. Wie Motorola begründete Nokia die Erwartung mit den wirtschaftlichen Folgen der in Asien ausgebrochenen Lungenkrankheit Sars.

Zudem verwies Nokia auf die schwache Weltkonjunktur und die Dollar-Schwäche. Die Prognose für den Quartalsgewinn liess Nokia unverändert. An der Börse gaben die Nokia-Aktien zunächst leicht nach, ehe sie zeitweise ins Plus drehten.

Den Pro-Forma-Gewinn je Aktie erwartet Nokia wie schon zuvor mit 0,13 bis 0,16 Euro. Vor einem Jahr hatte Nokia noch einen Pro-Forma-Gewinn von 0,19 Euro je Aktie ausgewiesen.

(fest/sda)

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