Neues UMTS-Aufbaukonzept auf dem Rheinturm

publiziert: Freitag, 3. Sep 2004 / 14:31 Uhr

Erst gestern senkte Netzbetreiber E-Plus den Preis für seine UMTS-Datenkarte. Damit die steigende Zahl der UMTS-Nutzer auch gut versorgt werden kann, muss nun der Netzaufbau beschleunigt werden.

Der Rheinturm in Düsseldorf.
Der Rheinturm in Düsseldorf.
Zur Präsentation einer neuen Technologie für den weiteren UMTS-Netzausbau hat sich E-Plus einen markanten Punkt ausgesucht: Den 234 Meter hohen Rheinturm in Düsseldorf. Von dort werden die Antennen eines nach E-Plus-Angaben besonders effektiven UHS strahlen. Hinter dem Kürzel UHS verbirgt sich das Ulter-High-Site-Konzept.

Die Idee ist, mit stark bündelnden Antennen von mehr als 100 Meter hohen Standorten wie Fernseh- oder Industrietürmen sehr große Gebiete mit UMTS zu versorgen.

Ein UHS kann dabei nach Informationen des Netzbetreibers durchschnittlich acht herkömmliche UMTS-Basisstationen ersetzen. Bis zum Jahresende sollen anstelle von 1 500 Basisstationen bundesweit 200 UHS-Standorte aufgebaut werden. Damit will E-Plus im nächsten Jahr rund 60 Millionen an Netzaufbaukosten einsparen.

Reichweiten bis zu 6 Kilometern

Die Reichweite eines UHS liegt in Städten laut E-Plus bei zwei bis vier, in Randbezirken bei bis zu sechs Kilometern. Für eine 100 000-Einwohnerstadt wie Erlangen soll dann ein einziger UHS für die UMTS-Versorgung reichen. Bei konventionellem Ausbau wären 14 Basisstationen nötig. Auf dem Rheinturm könne ein UHS sogar 40 Basisstationen ersetzen.

Aber es sinken nicht nur die Netzausbaukosten. Auch die Netzoptimierung werde einfacher, weil bei den stark sektorisierenden UH-Standorten jede Funkzelle nur zwei unmittelbare UMTS-Nachbarn habe. Dadurch sinke die Komplexität der Interferenzplanung. Außerdem stünden den Funkwellen von den hohen Orten aus weniger Hindernisse im Weg, damit gäbe es weniger Reflexionen und Brechungen. Die Signale fielen steiler in die Straßen ein, und es käme im Mittel zu einer besseren Versorgung.

Nachteile innerhalb des Gebäudes

Nachteil dieser Netzaufbau-Lösung könnten Einbußen in der Netzversorgung innerhalb von Gebäuden sein. Hier wirken sich Abschattungen negativ aus, wenn man auf der vom Sender abgewandten Seite versucht, eine Netzverbindung aufzubauen. Bei einem dichteren Sendernetz weicht das Telefon ggf. auf die nächste Basisstation aus, die aber bei dem von E-Plus nun angestrebten Ausbauplan viel zu weit entfernt steht.

Auch die Sendeleistung der Telefone und Modemkarten könnte in Randbereichen zu gering sein, um noch die UHS zu erreichen. In diesem Fall kommt ebenfalls keine brauchbare Verbindung zustande.

Am 1. Oktober will E-Plus erste UHS-Standorte in Betrieb nehmen, darunter den Düsseldorfer Rheinturm, den Olympiaturm in München und den Colonius in Köln.

(rp/teltarif.ch)

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