Wieder mehr Weihnachtsgrüsse per SMS und MMS
Neuer Rekord: Schweizer verschickten knapp 74 Millionen SMS und MMS
publiziert: Sonntag, 26. Dez 2010 / 15:46 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 28. Dez 2010 / 07:24 Uhr
Noch nie wurden am 24. und 25. Dezember so viele Kurznachrichten oder Bildbotschaften versendet, wie dieses Jahr.
Noch nie wurden am 24. und 25. Dezember so viele Kurznachrichten oder Bildbotschaften versendet, wie dieses Jahr.

Bern - Trotz Facebook, Twitter und E-Mail: Der Trend, Weihnachtsgrüsse per SMS und MMS zu verschicken, hält an. Doch auch die traditionelle Weihnachtskarte hat nicht ausgedient.

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So transportierte die Post an Spitzentagen im Dezember bis zu 20 Millionen Briefsendungen. Das sind doppelt so viele wie an einem gewöhnlichen Tag, wie die Schweizerische Post am Sonntag mitteilte. Übers ganze Jahr hinweg rechnet die Post zudem mit einem weniger starken Rückgang der Anzahl Briefe als in den vergangenen Jahren.

Bei der Menge verschickter SMS und MMS über Weihnachten kam es in diesem Jahr erneut zu einem neuen Rekord. Am 24. und 25. Dezember wurden in der Schweiz rund 73,6 Millionen Kurznachrichten oder Bildbotschaften versendet. Das sind sieben Prozent mehr als im Vorjahr.

Der neue Rekord sei beachtlich, weil es heute zahlreiche Alternativen zu SMS und MMS gebe, sagte Swisscom-Sprecher Sepp Huber auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Über die modernen Mobiltelefone - sogenannte Smartphones - könne unterwegs auch per E-Mail, Facebook oder Twitter kommuniziert werden.

«Offenbar schätzen viele aber den einfachen SMS-Dienst», sagte Huber. Marktführerin Swisscom verzeichnete an Heiligabend und Weihnachten 29,5 Millionen SMS und MMS (+10%). Übers Netz von Orange gingen rund 22,3 SMS- oder MMS-Nachrichten (+3,7%), über jenes von Sunrise 21,7 Millionen (+9,5%).

Auch unter dem Jahr populär

Wie Sunrise-Sprecherin Sevgi Gezici sagte, könne der Trend zu immer mehr SMS auch unter dem Jahr festgestellt werden. Dazu würde vermutlich beitragen, dass in vielen Mobiltelefon-Abonnements eine gewisse Anzahl SMS inbegriffen sei. «Ein SMS kostet heute fast nichts mehr», sagte Gezici.

(asu/sda)

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