Multimedia soll Umsatz bringen

publiziert: Donnerstag, 3. Jul 2003 / 07:39 Uhr

In der mobilen Welt soll alles schöner, bunter und besser werden. Die Mobilfunkanbieter setzen auf multimediale Anwendungen, die die stagnierende Branche wieder in Schwung bringen sollen.

Vodafone CEO: Sir Christopher Gent.
Vodafone CEO: Sir Christopher Gent.
Der bisherige Erfolg der mobilen multimedia-Plattform Vodafone-live! macht dem Anbieter Vodafone Mut, verstärkt auf neue live!-Produkte zu setzen.

Das berichtet die Financial Times Deutschland. Dazu will der Konzern eine einheitliche Plattform schaffen, mit der in sämtlichen Partnerländern neue Angebote möglichst gleichzeitig eingeführt werden können.

Aufwand zu hoch

Bisher sei der Aufwand dafür viel zu hoch. Weil aber der durchschnittliche Umsatz eines live!-Kunden deutlich über dem Umsatz der anderen Kunden läge, könnte sich die Investition durchaus lohnen.

Inzwischen erwirtschaftet Vodafone 14,6 Prozent des Gesamtumsatzes mit Datendiensten, Tendenz steigend. Bei o2 liegt der Umsatz-Anteil der Datendienste schon bei 17,3 Prozent, bei T-Mobile sind es immerhin 16 Prozent.

Die britische o2-Mutter MMO2 plant, dass die Datendienste 2005 bereits einen Viertel des Umsatzes ausmachen, bis 2010 soll die Hälfte des Umsatzes mit Datendiensten erwirtschaftet werden.

UMTS

Mit UMTS wird die Übertragung von multimedialen Inhalten schneller - und damit für die Nutzer attraktiver - werden.

Bereits gestern forderte Vodafone-Manager Thomas ein Umdenken in der Mobilbranche. Insbesondere die Preisgestaltung müsse überdacht werden. Das klingt erstmal nicht schlecht, denn bisher hat sich gezeigt, dass Kunden multimediale Dienste wie MMS gern nutzen, solange die Kosten niedrig sind.

Interesse sinkt

In den Einführungsphasen, in denen der MMS-Versand häufig kostenlos möglich war, wurden viele MMS versendet, sobald die Kunden aber ein bis zwei Euro für den Versand eines Schnappschusses bezahlen müssen, sinkt das Interesse schlagartig.

Hier sind die Anbieter gefordert einen vernünftigen Weg zu finden, die Nutzer durch kostengünstige Angebote zur Nutzung neuer Dienste zu verleiten und gleichzeitig noch daran zu verdienen.

Auch die Handyhersteller müssten flexibler werden. Bisher nutzen sie die Mobilfunker als Vertriebskanäle - die Netzbetreiber wünschen angesichts der neuen Situation, dass die Gerätehersteller verstärkt auf ihre Vorstellungen eingehen.

(bsk/sda)

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