Mobiltelefonieren künftig umsonst?

publiziert: Samstag, 27. Mrz 2004 / 17:14 Uhr

In einem Gespräch mit der Berliner Zeitung sagte der Präsident des weltgrössten Chip-Herstellers Intel, Paul Otellini, dass das mobile Telefonieren langfristig nichts mehr kosten werde. Die Netzbetreiber würden ihr Geld stattdessen mit der Übertragung von Daten verdienen.

Kunden werden laut Paul Otellini von überall auf der Welt via WLAN im Internet telefonieren können.
Kunden werden laut Paul Otellini von überall auf der Welt via WLAN im Internet telefonieren können.
Intel selbst setzt statt wie bisher auf das Computergeschäft mittlerweile massiv auf die drahtlose Kommunikation. Trotzdem sagte Otellini, dass er nicht von einem Kurswechsel sprechen würde. Richtig sei aber, dass die nächste digitale Revolution anstünde und Intel sich darauf einstellen müsse.

Nach der Computerindustrie und der Konsumelektronik sei die Digitaltechnik nämlich jetzt gerade dabei, auch den Kommunikationssektor umzuwälzen. Demnächst ständen mobile Computer bzw. moderne Handys von überall her mit dem Internet in Verbindung.

Otellini erwartet, dass Handys zu einer Unterhaltungszentrale werden, mit der man Musik hören, Videos anschauen und Fotos aufnehmen könne. Derzeit entspräche die Leistung eines durchschnittlichen Mobiltelefons der eines PC aus dem Jahre 1982. Vermutlich schon im nächsten Jahr werde Intel neue Prozessoren herstellen, die in Mobiltelefonen die Leistung eines Pentium III-Chips bereit stellen könnten. Dadurch werde Datenverarbeitungskapazität um den Faktor 100 gesteigert.

WLAN mit jedem Handy?

Intels Ansatz sei technologieübergreifend. Die Kunden sollen künftig immer das Netz nutzen können, das den jeweiligen Bedürfnissen am besten entspreche. Wenn jemand zuhause ein Wireless LAN-Netzwerk aufgebaut habe, über das sich preiswert das Internet erreichen lasse, werde künftig das Mobilgerät automatisch auf WLAN umschalten und damit auch die Nutzung günstiger Festnetztarife ermöglichen.

Schon in wenigen Jahren werde WLAN in fast jedes Handy integriert sein. Mobilfunkkunden könnten dann zuhause oder an öffentlichen WLAN-Zugangspunkten zudem auch drahtlos per Internet telefonieren.

Die neuen Intel-Chips würden aber auch eine Kommunikation per UMTS ermöglichen.

Auf die Frage, ob mit der Verlängerung des Internet in den Mobilfunk hinein nicht die Existenzgrundlage für die reinen Mobilfunkanbieter wegfiele, antwortete Otellini, dass diejenigen Anbieter die besten Chancen hätten, die Kunden einen reibungslosen Wechsel zwischen verschiedenen Funktechniken erlauben würden.

Konzerne, die auch im Festnetzgeschäft aktiv seien, wären prinzipiell besser aufgestellt. Aber wenn reine Mobilfunkanbieter künftig ihre Basisstationen beispielsweise auch mit Wimax-Sendern ausrüsteten, könnten sie ebenso drahtlos Festnetzleistungen anbieten.

(bsk/teltarif.ch)

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