Konzern präsentiert zudem sein neues Konzept

MWC: Sony stellt Xperia P und U vor

publiziert: Montag, 27. Feb 2012 / 09:50 Uhr
Sony stellt Mobile Xperia P vor.
Sony stellt Mobile Xperia P vor.

Eines hat Sony nach der Namensänderung, Übernahme und Streichung des Teils «Ericsson» aus seinem Namen schon einmal geschafft:

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Der Zuspruch der Journalisten zur Pressekonferenz am Vorabend des Mobile World Congress war so gross, dass jeder verfügbarer Fetzen Boden ausgenutzt wurde und man sich eher im vorderen Stehplatzbereich eines Rock-Konzertes als in einer Produktpräsentation fühlen konnte. Auch der Andrang an den Demo-Geräten nach Abschluss der Präsentation glich eher handfestem Nahkampf denn einem Ausprobieren in Ruhe. Oder hat Sony (absichtlich) die Location nur einfach klein genug gewählt?

Kommen wir nach diesem Eindruck zu den Inhalten: Sony nutzte die Präsentationsstunde zur Einführung von zwei weiteren Modellen der Xperia-NXT-Reihe, deren erstes Gerät schon im Januar in Las Vegas auf der 2012 International CES gezeigt wurde. Ebenso gab der designierte Sony-Chef Kazua Hirai Detail zu neuen Strategie «one sony» preis und welche Vorteile diese für die Kunden bringt.

Xperia P: Alu-Gehäuse und Docking-Station

Sony brachte - wie gesagt - zwei neue Xperia-Smartphones mit nach Barcelona. Beide runden die Xperia NXT-Familie, die Sony mit dem Xperia S zu Jahresbeginn gegründet hat, nach unten ab. Vorab noch zwei Sätze zum Xperia S: Das Telefon wird in den nächsten Wochen in Europa ausgeliefert. Und passend zum Mobile World Congress ist das Gerät ab sofort im Sony Store in Barcelona verfügbar.

Das Xperia P verfügt über ein Alu-Gehäuse, der Kunde hat die Wahl zwischen den Farben Rot, Silber und Schwarz. Im Inneren punktet das Telefon nach Herstellerangaben vor allem mit einem äusserst kontraststarken 4-Zoll-Display, das auf der Sony-eigenen «WhiteMagic»-Displaytechnologie basiert. Damit soll vor allem die Farbwiedergabe und Lesbarkeit bei Sonnenlicht oder in anderen Situationen mit viel Umgebungslicht stark verbessert werden. Das Xperia P wird von einem Dual-Core-Prozessor mit 1 GHz Taktung angetrieben, dem 512 MB Arbeitsspeicher und 8 GB für Nutzdaten zur Seite stehen. Die eingebaute Kamera schiesst Bilder mit 8-Megapixel-Auflösung und nimmt Videos in Full-HD-Qualität auf.

Xperia P mit NFC-Support

Nun zu den Besonderheiten: Dank Near-Field-Communication (NFC) bekommt das Sony Xperia P Zugang zu den speziell ausserhalb von Europa boomenden NFC-Anwendungen, wie Bezahlen via Handy und Mobile-Ticketing. Mit speziellen Xperia SmartTags können zudem mehrere Funktionen des Telefons mit einem einzigen Befehl bzw. Berühren eines SmartTags geschaltet werden. Über eine Docking-Station und den integrierten HDMI-Anschluss kann das Sony Xperia P einfach an passende Flachbildschirme angeschlossen werden, entweder zur Projektion eines Video-Spiels, zum Abspielen eines Videos, aber auch zum (Handy-)Surfen auf einem grösseren Display. Das Xperia P läuft aktuell noch unter Google Android 2.3 (Gingerbread), ein Update auf die Version 4.0 (Ice Cream Sandwich) kommt dem Versprechen von Sony nach noch bis zur Jahresmitte. Sony will erste Modelle des Xperia P voraussichtlich im Mai ausliefern.

Xperia U: Schön kompakt und eine farbige Zierleiste

Das Xperia U ist das kompakteste Modell der Xperia NXT-Reihe und preislich dem Vernehmen nach auch das günstigste. Dank zahlreicher Musikfeatures, die sowohl im mutmasslich besonderes guten Klang als auch in untermalenden Farbeffekten auf dem Gehäuse liegen, positioniert Sony das Xperia U in der vertrauten Ecke der Musik-Handys. Ansonsten ist das Xperia U solide Technik, ohne besondere Glanzpunkte: 3,5-Zoll-Display, 1-GHz-Dual-Core-Prozessor, 512 MB RAM, 8 GB Speicher, 5-Megapixel-Kamera, Android 2.3 (Update identisch zum Xperia P). Das Smartphone wird ebenso ab Mai in den Farben Weiss und Schwarz lieferbar sein, dazu gibt es zusätzlich noch farbige Kappen in Pink und Gelb.

«One Sony»: Sony macht (zum Teil) den Apfel

Kazuo Hirai, der in Kürze Sir Howard Stringer an der Spitze von Sony ablöst, erläuterte heute in Barcelona kurz die neue Sony-Strategie und welch zentrale Rolle das Smartphone dabei spielt: Sony werde in den kommenden Jahren das Kerngeschäft mit elektronischen Geräten ausbauen, vor allem in den Bereichen Digital-Fotografie, Mobilgeräte und Spielkonsolen wolle man angreifen. Xperia Smartphones spielten dabei eine absolut zentrale Rolle, um dem Kunden ein in sich stimmiges Nutzungserlebnis in den Kategorien «play, watch, listen, create» zu liefern, das über vielfältige Endgeräte möglichst gleich wahrgenommen werden kann.

Sony sei aber auch ein «Content Powerhouse», ergänzte Bert Nordberg, Chef von Sony Mobile Communications wenig später. Insofern kopiert Sony das bislang im Markt einzigartige Erfolgsrezept von Apple, die seit Jahren mit fein auf einander abgestimmten Geräten und Services Traumrenditen erreichen. Sony verfüge hier mit weitreichenden Film-, Musik- und Spielerechten über eine starke Position, die im Sony Entertainment Network ausgebaut und genutzt werden soll. So soll es Kunden (noch) einfacher möglich sein, mit einer ID und einem Nutzerkonto netzwerkweit, aber technologieunabhängig Inhalte zu konsumieren.

(Martin Müller/teltarif.ch)

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