Keine Riesenschritte für Akkus

publiziert: Dienstag, 26. Apr 2005 / 14:40 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 27. Apr 2005 / 06:55 Uhr

Kann es sein, dass Gadgets zwar immer potenter werden, dafür bald nach ein paar Minuten schlapp machen?

Auch bei neueren Geräten muss man immer wieder eine Steckdose in der Nähe haben.
Auch bei neueren Geräten muss man immer wieder eine Steckdose in der Nähe haben.

Die Funktionalitäten von tragbaren, digitalen Geräten erweitern und verbessern sich scheinbar unaufhörlich. Der Energiehunger dieser Geräte steigt aber ebenso konstant. Würden sich Akkus doch nur wie Prozessoren entwickeln. Dann wäre eine Autobatterie aus den 1960er Jahren heute so gross wie eine 1-Franken-Münze!

Die Energiedichte des Auto-Akkus hätte von 50 Wh/kg (Blei-Akku) auf 100 Millionen Wh/kg erhöht werden müssen. Die Akku-Technologie mit der höchsten Energiedichte auf dem Markt, Lithium-Ion, kommt aber bestenfalls auf 160 Wh/kg.

Sprung dank Brennzellen?

Aber da war doch immer die Rede von diesen Brennzellen? Wo sind die? Die gibt es tatsächlich. Und es gibt sie sogar für gewisse Gadgets: Jadoo Power Systems aus Kalifornien lanciert nun das Akku-System NAB II für professionelle Videokameras. Aber das System ist teuer: Über 3000 US-Dollar.

Als nächstes will Jadoo Akkus für Notebooks und Handys folgen lassen. Schon seit Jahren versprechen ähnliche Firmen allerdings den unmittelbar bevorstehenden Durchbruch der Brennzellen für den Massenmarkt.

Fortschritt im Kleinen

Bei genauer Betrachtung sind die Brennzellen auch gar nicht so vielversprechend, denn für Gadgets geht es darum, die Energiedichte zu erhöhen und da schneiden Brennstoffzellen bisher nicht so gut ab.

Für die nächsten Jahre dürfen keine Technologiesprünge erwartet werden. Vielmehr konstante, kleine Verbesserungen in zwei Richtungen: Zum einen wird die bestehende Lithium-Technologie verbessert. Dank Nanotechnologie könne die heutige Energiedichte von Lithium-Ionen-Akkus verdreifacht werden, behauptet die Firma Altair Nanotechnologies und will dies bald mit Produkten belegen.

Zum anderen sollten Gadget-Technologien immer sparsamer werden. Prozessoren, Bildschirme und Harddisks haben diesbezüglich in den letzten Jahren gewaltige Fortschritte gemacht.

(lg/news.ch)

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