Intel-Entwickler setzen auf WLAN

publiziert: Montag, 22. Sep 2003 / 08:23 Uhr

Trotz langer Zeit wirtschaftlicher Flaute geben sich die Manager des weltgrössten Chip-Produzenten Intel optministisch. Das grösste Wachstumspotenzial liegt nach Ansicht des Unternehmens derzeit in Produkten und Standards für die drahtlose Verbindung von mobilen Geräten.

Laut Intel ein grosser Zukunftsmarkt: Drahtlose vernetzung von mobilen Computern.
Laut Intel ein grosser Zukunftsmarkt: Drahtlose vernetzung von mobilen Computern.
Der mobile Übertragungsstandard Wi-Fi (kurz für Wireless fidelity, technische Bezeichnung IEEE 802.11a und b) wachse derzeit deutlich schneller als etwa der Markt rund um Mobilfunktelefone oder das Geschäft mit stationären Breitbandanschlüssen zum Internet, sagte Pat Gelsinger, Technik-Chef von Intel, auf dem Intel Developer Forum in San Jose.

Bereits in absehbarer Zeit werde die drahtlose Übermittlung von Daten nach Meinung von Gelsinger die heutigen Kupferleitungen gänzlich überflüssig machen. Zur Weiterentwicklung schneller und leistungsstarker Übertragungstechniken arbeitet das Unternehmen intensiv mit Regierungen, Regulierungsbehörden und Industrieforen zur Festlegung von Standards zusammen.

Im nächsten Jahrzehnt werde die Mehrzahl der Menschen weltweit drahtlos kommunizieren, sagte Gelsinger. Intel komme eine wesentliche Rolle in der Entwicklung neuer WLAN-Technologien (802.11n-Standard) mit deutlich höherer Durchleitungs-Kapazität zu. Der Austausch von Daten wie Musik, Filmen und Bildern über kabellose Netzwerke könne schon bald in einem Bruchteil der heute dafür nötigen Zeit erfolgen.

Eine deutliche Leistungssteigerung werde auch das neue MIMO-System bringen, bei dem die Sendestationen mit vier statt nur einer Antenne ausstattet sind, sagte Gelsinger. Damit werde die Sende- und Empfangsleistung des noch in der Entwicklung befindlichen 802.16a-Standards noch einmal um ein Vielfaches erhöht werden.

Der künftige Übertragungsweg werde auch auf der so genannten letzten Meile das Kupferkabel endgültig ersetzen. Solche Netze könnten eine Reichweite von rund 50 Kilometer haben und Daten, Sprache und Videos mit einer Geschwindigkeit von bis zu 70 Megabit pro Sekunde übertragen.

Das weitere Zusammenwachsen von Computern und Kommunikationsgeräten will Intel durch die beschleunigte Entwicklung immer kleinerer Komponenten und kostengünstigerer Technologien vorantreiben. Längst arbeiten die Forscher bei der Herstellung von Halbleitern, den Bausteinen der Microprozessoren, in Grössenordnung von Atomen. Im Jahr 2011 werde das Unternehmen Transistoren mit Schaltkreisgrössen von 22 Nanometern herstellen können, die kleiner als ein einzelnes DNA-Molekül sind, sagte Intel-COO Paul Otellini.

Von seiner ursprünglichen Domäne, der Computerindustrie, hat der kalifornische Hersteller von Halbleitern längst seine Fühler zu den Branchen der Telekommunikation und Unterhaltungselektronik ausgestreckt. In diesem Jahr gebe es bereits eine Milliarde datenübertragungsfähige Mobiltelefone, sagte Gelsinger.

Mehr als ein Drittel der rund 7 000 Intel-Mitarbeiter seien im Jahr 2003 mit der Entwicklung von Kommunikations-Bausteinen beschäftigt. Die Konvergenz, das Zusammenwachsen der verschiedensten Mediengeräte vom Personal Computer über das Mobiltelefon bis zum Fernsehgerät, steht dabei im Mittelpunkt der Forschungsschwerpunkte des Unternehmens.

"Es wird überall von der Schlacht um Standards gesprochen, aber es geht um die Koexistenz der verschiedenen Übertragungswege", sagte Otellini. Dafür müssten auch die technischen Schnittstellen kompatibel gemacht werden. Intel forsche an Technologien, mit denen die Geräte der Zukunft untereinander problemlos kommunizieren könnten, sagte Gelsinger.

Auf dem IDF präsentierte der Technik-Chef den Prototyp eines Smartphones (Universal Communicator), mit dem der Nutzer unterwegs, unabhängig von dem gerade verfügbaren Netzwerk ohne Unterbrechung online gehen und bleiben kann. Der Universal Communicator unterstützt die Standards GSM, GPRS und den Wi-Fi-Standard 802.11b und sucht sich jeweils eigenständig den günstigsten Übertragungsweg. dpa /

(Marie-Anne Winter/teltarif.ch)

Die professionelle SMS-Businesslösung
aspsms.com
Katharinengasse 10
9000 St. Gallen
Verkaufen Sie uns Ihr Handy, Tablet oder iPod
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 22
Die Sirius AR-Brille projiziert digitale Objekte in verschiedenen Entfernungen direkt ins Sichtfeld des Trägers.
Die Sirius AR-Brille projiziert digitale Objekte in verschiedenen ...
eGadgets Eine innovative Generation vernetzter Skibrillen steht kurz davor, die Skigebiete zu erobern. Mit Augmented Reality ausgestattet, liefert die intelligente Skibrille namens ?Sirius? von Ostloong dem Träger Geschwindigkeits- und Richtungsanweisungen direkt ins Blickfeld. mehr lesen  
Statistik zur Fernmeldeüberwachung  Die Statistik der Schweizer Strafverfolgungsbehörden und des Nachrichtendiensts des ... mehr lesen  
Die meisten Überwachungsmassnahmen wurden zur Aufklärung von Vermögensdelikten angeordnet.
In der Vergangenheit war es üblich, defekte Geräte zu reparieren, anstatt sie zu ersetzen.
Publinews In einer Welt, in der die Wegwerfkultur immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist es an der Zeit, ein Umdenken zu fordern. ... mehr lesen  
eGadgets Schlafstörungen sind ein weit verbreitetes Problem. Millionen von Menschen leiden unter Einschlafproblemen, Durchschlafstörungen oder ... mehr lesen  
Die Ozlo Sleepbuds im Case.
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
  • PMPMPM aus Wilen SZ 235
    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
  • kubra aus Berlin 3232
    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
 
News
         
Kurzen Yoga-Sequenzen sind ideal, um zwischendurch eine Pause zu machen und den Stresspegel merklich zu senken.
Publinews In einer schnelllebigen Welt, in der Stress allgegenwärtig ist, sucht man oft nach effizienten Wegen zur Entspannung. Yoga, eine ... mehr lesen
Es gibt 1000 Gelegenheiten, bei denen man einen lieben Menschen mit einem Geschenk überraschen möchte.
Publinews Was schenke ich einer Naschkatze bloss zum Geburtstag, zum Firmenjubiläum oder auf Weihnachten? Wer einem lieben Menschen etwas Süsses schenken will, steht oftmals ... mehr lesen
Der Schutz der elektronischen Komponenten von Outdoortechnik stellt eine besondere Herausforderung dar, ist aber möglich.
Publinews Im Freien zu leben und zu arbeiten bringt die Notwendigkeit mit sich, unsere Technologie gegen die Launen ... mehr lesen
Im Zuge der Industrie 4.0 erfahren auch Roboter einen Wandel von separierten Systemen hin zu einer vernetzten Produktionsgemeinschaft.
Publinews Industrielle Automatisierung und Produktion 4.0  Industrielle Automatisierung mit oder Roboter? Diese Frage stellen sich inzwischen viele produzierende Betriebe. mehr lesen
Über ein ausgefallenes Geschenk freuen sich viele.
Publinews Innovative Gadgets sind mehr als nur technische Spielereien; sie sind Begleiter, die den Alltag erleichtern und bereichern. Als ... mehr lesen
Es gibt viele hilfreiche Apps auf Google Play, man  muss sie nur finden.
Publinews Android ist ein unglaublich vielseitiges Betriebssystem, das heute mit fast 4 Millionen Apps im Play Store begeistern kann. Deswegen ist es oftmals gar nicht mal so ... mehr lesen
Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) hat sich in den letzten Jahren gewandelt.
Publinews Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein sich ständig wandelndes Feld, dessen Dynamik durch die sich stets ... mehr lesen
Anglizismen bereichern den Wortschatz und führen zu sprachlicher Vielfalt.
Publinews Anglizismen sind Wörter, die aus dem Englischen in eine andere Sprache übernommen werden und bilden ein faszinierendes Phänomen, das im ... mehr lesen
Eine personalisierte Shopping-Erfahrung ist für viele Menschen heutzutage unverzichtbar geworden.
Publinews In der heutigen Zeit hat das Online-Shopping eine enorme Bedeutung erlangt und gehört für viele Menschen zum Alltag. ... mehr lesen
Durch die Digitalisierung wird modernes Shopping möglich.
Publinews Die Digitalisierung führt zu Wandlungsprozessen in allen privaten und beruflichen Lebensbereichen. Unter anderem bringt sie neue Technologien mit sich, ... mehr lesen
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich 9°C 24°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wechselnd bewölkt, Regen
Basel 11°C 23°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 9°C 20°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
Bern 10°C 20°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
Luzern 9°C 22°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
Genf 10°C 21°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
Lugano 12°C 20°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen vereinzelte Gewitter
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten