Insektizide gefährden Bienen - neue Vorschriften

publiziert: Dienstag, 20. Jan 2009 / 10:35 Uhr

Bern - Die Bienen sollen nicht bei der Aussaat von insektizidbehandeltem Mais vergiftet werden. Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) schreibt neu vor, dass pneumatische Sämaschinen ihren Luftstrom auf den Boden statt in die Luft richten müssen.

In den letzten Jahren wurden ihn verschiedenen europäischen Ländern schwere Vergiftungsfälle bei Bienen gemeldet.
In den letzten Jahren wurden ihn verschiedenen europäischen Ländern schwere Vergiftungsfälle bei Bienen gemeldet.
3 Meldungen im Zusammenhang
In den letzten Jahren wurden ihn verschiedenen europäischen Ländern schwere Vergiftungsfälle bei Bienen im Zusammenhang mit insektizidbehandeltem Saatmais gemeldet, wie das BLW mitteilte.

Der jüngste Fall ereignete sich im Frühling 2008 in Süddeutschland.

Defletoren sind Pflicht

Zurückzuführen waren diese Vergiftungen laut BLW auf eine übermässige Staubemission der Saatmais-Chargen und auf die Verwendung pneumatischer Drillmaschinen, die ihren Luftstrom nach oben richten. Daraus hat das Bundesamt nun die Konsequenzen gezogen.

Neu müssen die Sämaschinen beim Einsatz der Pflanzenschutzmittel Poncho, Cruiser und Mesurol mit Deflektoren ausgestattet werden. Diese Deflektoren lassen den Luftstrom aus dem pneumatischen System in Bodennähe nach unten entweichen, was die Ausbreitung von insektizitbehaftetem Staub begrenzt und die Gefahr für Bienenvölker in der Nähe bannt.

(sl/sda)

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