Handy-Trojaner wählt teure Premium-Nummern

publiziert: Donnerstag, 12. Aug 2004 / 07:00 Uhr

In den USA ist anscheinend ein Handy-Trojaner entdeckt worden, der selbständig SMS-Nachrichten an teure Premium-SMS-Nummern vom infizierten Handy verschickt.

Das Sendo X Smartphone, bestückt mit der Symbian Software OS, kann ebenfalls befallen werden.
Das Sendo X Smartphone, bestückt mit der Symbian Software OS, kann ebenfalls befallen werden.
2 Meldungen im Zusammenhang
Betroffen sind Besitzer eines Smartphones mit dem offenen Betriebsystem Symbian OS, die sich darauf eine gehackte Version des eigentlich kostenpflichtigen Handygames "Mosquitos" installieren. Nach Angaben von Symbian sind nur Geräte mit der Series-60-Benutzeroberfläche gefährdet. Smartphones mit der UIQ-Benutzeroberfläche - beispielsweise von SonyEricsson und Motorola - werden offenbar nicht mit dem Trojanischen Pferd infiziert.

Um die illegale Kopie des "Mosquitos"-Spiels auf dem Smartphone zu installieren, müssen die Handybesitzer zwei ausdrückliche Warnungen über einen unbekannten Anwendungsentwickler übergehen. Eine Warnung tritt auf, da die gecrackte Spiele-Version keine Symbian-Signatur enthält. Ausserdem präsentiert sich der Trojaner-Autor beim Start auf dem Handy-Bildschirm. Laut Symbian verbreitet sich der Handy-Trojaner über warez-Seiten und P2P-Netze.

Ist das Handy infiziert, verschickte der Trojaner Kurzmitteilungen an teure Premium-SMS-Nummern in Deutschland, Grossbritannien, den Niederlanden und der Schweiz. Dabei registriert das Betriebssystem des Handys nicht, dass die Verbindung nicht über das Tastenfeld des Handys aufgebaut wird.

Mit der Series-60-Benutzeroberfläche ausgestattet sind beispielsweise folgende Handys: Die Nokia-Modelle 3650, 3660, 6260, 6600, 6630, 7610, 7650, N-Gage und N-Gage QD; das Panasonic X700, das Samsung D710, das Sendo X und das Siemens SX1.

Vorherige Trojaner-Meldungen handelten von Stör-SMS-Nachrichten

Handybesitzer, die sich die illegale Spiel-Kopie installiert haben, sollten sie so schnell wie möglich wieder von ihrem Smartphone löschen, damit nicht weitere SMS ohne Zustimmung verschickt werden. Ausserdem sollte nur Software aus seriösen Quellen auf das Handy gespielt werden. Für das offene Betriebssystem bieten Softwarefirmen wie etwa McAfee und Symantec auch Virenscanner an.

Immer wieder zuvor hatten verschiedene Medien des öfteren über angebliche Handy-Trojaner berichtet. Dabei handelte es sich allerdings um so genannte Stör-SMS: Das sind Steuerbefehle, die per SMS an das Handy gelangen und eine Störung des Gerätes verursachen, wenn die Kurzmitteilung geöffnet wird.

(Björn Brodersen/teltarif.ch)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
London/Kirkel - Die britische Aufsichtsbehörde PhonepayPlus hat die App-Firma ... mehr lesen
Kinder tappen in die Falle - Strafzahlung von 300.000 Euro. (Symbolbild)
Der Totenkopf-Trojaner fordert die Smartphone-Besitzer auf, ihre Anti-Viren-Software mit der angeblichen Kopie zu aktualisieren.
Die Virenexperten von F-Secure ... mehr lesen
Die professionelle SMS-Businesslösung
aspsms.com
Katharinengasse 10
9000 St. Gallen
Verkaufen Sie uns Ihr Handy, Tablet oder iPod
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Papierbatterie besteht aus zwei in Reihe geschalteten elektrochemischen Zellen an den beiden Enden des Papierstreifens, die durch eine Wasserbarriere (zwischen den Buchstaben «m» und «p») getrennt sind.
Die Papierbatterie besteht aus zwei in Reihe geschalteten elektrochemischen ...
Ein Empa-Forscherteam hat eine durch Wasser aktivierbare Einweg-Batterie aus Papier entwickelt. Damit liesse sich eine breite Palette von kleinen Einweg-Elektronikgeräten mit geringem Stromverbrauch betreiben, etwa intelligente Etiketten zum Tracking von Objekten, Umweltsensoren oder medizinische Diagnosegeräte - und erst noch deren Umweltauswirkungen minimieren. Die «Proof-of-Concept»-Studie wurde soeben in «Scientific Reports» veröffentlicht. mehr lesen 
Ein Team von Forschern an der University of New South Wales (UNSW) in Sydney hat gezeigt, dass man die Infrarot-Strahlungswärme der Erde zur Stromerzeugung nutzen kann, auch wenn die Sonne ... mehr lesen
Das UNSW-Solarteam bei Nacht, aufgenommen mit einer Infrarotkamera.
Die ersten Handys waren klobig und hatten nur ein monochromes Display.
Publinews Wenn man heute an ein Mobiltelefon denkt, kommt einem natürlich nichts anderes als ein modernes Smartphone in den Sinn. Die digitalen ... mehr lesen  
Bern - Dichte und leistungsfähige Netze mit adaptiven Mobilfunkantennen für 5G, in Kombination mit einem gezielten Glasfaserausbau, können die Schweiz auf dem Weg in Richtung ... mehr lesen
Jede 5G-Basisstation benötigt einen Glasfaseranschluss.
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
  • PMPMPM aus Wilen SZ 235
    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
  • kubra aus Berlin 3232
    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
Werden Menschen in den USA jetzt besser vor zielgerichteter Werbung geschützt?
DOSSIER Social Media Zielgerichtete Werbung in den USA unter Beschuss Politiker der Demokratischen Partei haben ...
 
News
Wer sich nicht so gut mit dem Messenger auskennt, der sollte grundsätzlich bei unbekannten Nummern vorsichtig sein.
Bei der Verwendung eines Smartphones stehen einem verschiedene Kommunikationsmöglichkeiten zur Verfügung. In früheren Zeiten war es aufs Telefonieren und SMS ... mehr lesen
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich 17°C 29°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft wechselnd bewölkt, Regen
Basel 19°C 27°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft wechselnd bewölkt, Regen
St. Gallen 18°C 27°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft bedeckt mit Gewittern
Bern 18°C 28°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft wechselnd bewölkt, Regen
Luzern 17°C 28°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft anhaltender Regen
Genf 18°C 28°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft wolkig, aber kaum Regen
Lugano 18°C 27°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft wolkig, aber kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten