Wettbewerbshüter sagen Ja

Google darf Motorola schlucken

publiziert: Dienstag, 14. Feb 2012 / 07:24 Uhr
Google wird beobachtet.
Google wird beobachtet.

Brüssel - Google kann aufatmen: Die EU-Kommission und das US-Justizministerium haben nach ausführlicher Prüfung die Übernahme des Handy-Herstellers Motorola durch Google gebilligt.

9 Meldungen im Zusammenhang
EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia erklärte am Montag, das Zusammengehen der beiden Unternehmen wecke keine kartellrechtlichen Bedenken. Aus Washington hiess es, der Markt werde sich durch die Übernahme nicht wesentlich ändern.

Allerdings waren sich die Wettbewerbshüter beiderseits des Atlantiks auch einig, Google im Auge behalten zu wollen. Knackpunkt sind die zahlreichen wichtigen Handypatente, wegen denen Google Motorola in erster Linie schluckt.

Google habe sich vergleichsweise «vieldeutig» geäussert, was die Lizenzierung der Patente an Dritte angehe, monierte das US-Justizministerium. «Die Behörde wird nicht zögern, die notwendigen Massnahmen zu ergreifen, um den wettbewerbswidrigen Einsatz von grundlegenden Patenten (SEP) zu unterbinden.»

Tausende Patente

Google will Motorola für 12,5 Mrd. Dollar übernehmen, um das Patent-Arsenal hinter seinem Smartphone-Betriebssystem Android zu stärken. Google kann damit seine Smartphones und Tablet-Computer künftig selbst herstellen.

Android hat den grössten Marktanteil bei den Computer-Handys, steht aber im Visier vieler Patentklagen. Kläger ist insbesondere Apple.

Der Mobilfunk-Pionier Motorola hält tausende Patente - darunter auch viele, die als unverzichtbar für die Umsetzung von Funkstandards wie UMTS gelten. Auch solche Patente setzte Motorola zuletzt im Patentkrieg mit Apple ein.

Keine Einschränkung für Mitbewerber zu erwarten

Die EU-Kommission ging bei ihrer Prüfung zum einen der Frage nach, ob Google mit der Übernahme von Motorola den Zugang anderer Smartphone-Hersteller zu Android einschränken würde. Da die Google-Dienste aber generell von einer Ausbreitung der Android-Plattform profitieren, hielten die Brüsseler Kartellwächter dies für wenig wahrscheinlich.

Zumal Motorola vom Marktanteil her deutlich kleiner sei als Samsung oder HTC. Zweitens glaubt die EU-Kommission nicht, dass Google mit den Motorola-Patenten eine Vorzugsbehandlung seiner Dienste erreichen könnte.

(bert/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese egadgets.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
New York - Google verkauft das ... mehr lesen
Unter Googles Regie wurde Motorola grundlegend umgebaut.
Mountain View - Das Geschäft beim ... mehr lesen
Der Umsatz von Google legte um 35 Prozent zu.
Neuerdings ist auf dem Motorola-Smartphone das Betriebssystem Android drauf. (Archivbild)
Peking - Als letzte Instanz haben Chinas Wettbewerbshüter den Weg für die Übernahme von Motorola Mobility durch Google frei gemacht. mehr lesen
Libertyville - Der US-amerikanische ... mehr lesen
Der Handyhersteller schafft es nicht aus der Krise zu kommen.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Diese Ankündigung dürfte für die meisten Motorola-Nutzer ein harter Schlag sein: Nur die wenigsten Smartphones und Tablets des Herstellers, der seit wenigen Tagen offiziell zu Google gehört, werden das neueste Betriebssystem des Internet-Giganten jemals bekommen. mehr lesen 
Der US-Handyhersteller Motorola Mobility ist im vierten Quartal in die roten Zahlen gerutscht. Der harte Wettbewerb in der Mobilfunkbranche setzte dem Unternehmen kurz vor der Übernahme durch den Internetkonzern Google zu. mehr lesen 
Ein Analyst bezeichnete die Umsatzwarnung als schlechtes Omen für die Nachfrage im Mobilfunkmarkt insgesamt.
New York - Der harte Wettbewerb in ... mehr lesen
New York - Google kauft für 12,5 Mrd. ... mehr lesen 2
Motorola stellt nur Geräte mit dem Betriebssystem Android von Google her.
Die professionelle SMS-Businesslösung
aspsms.com
Katharinengasse 10
9000 St. Gallen
Verkaufen Sie uns Ihr Handy, Tablet oder iPod
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Jedes drahtlose Gerät und Produkt, das mit dem Internet verbunden werden kann, muss über Funktionen verfügen, die den Schutz von Personendaten gewährleisten.
Jedes drahtlose Gerät und Produkt, das mit ...
Vernetzte Geräte müssen die Privatsphäre ihrer Benutzerinnen und Benutzer besser schützen. Neue Bestimmungen in der Verordnung des BAKOM über Fernmeldeanlagen (VFAV) erhöhen die Cybersicherheit von bestimmten, auf dem Schweizer Markt erhältlichen, drahtlosen Geräten wie Smartphones, Smartwatches, Fitness-Trackern und drahtlosen Spielzeugen. Die Revision tritt am 1. September 2022 in Kraft. mehr lesen 
Ein Empa-Forscherteam hat eine durch Wasser aktivierbare Einweg-Batterie aus Papier entwickelt. Damit liesse sich eine breite Palette ... mehr lesen  
Die Papierbatterie besteht aus zwei in Reihe geschalteten elektrochemischen Zellen an den beiden Enden des Papierstreifens, die durch eine Wasserbarriere (zwischen den Buchstaben «m» und «p») getrennt sind.
Ein Team von Forschern an der University of New South Wales (UNSW) in Sydney hat gezeigt, dass man die Infrarot-Strahlungswärme der Erde zur Stromerzeugung nutzen kann, auch wenn die Sonne bereits untergegangen ist. mehr lesen  
Die ersten Handys waren klobig und hatten nur ein monochromes Display.
Publinews Wenn man heute an ein Mobiltelefon denkt, kommt einem natürlich nichts anderes als ein modernes Smartphone in den Sinn. Die digitalen Alleskönner sind kaum noch aus ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
  • PMPMPM aus Wilen SZ 235
    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
  • kubra aus Berlin 3232
    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
Werden Menschen in den USA jetzt besser vor zielgerichteter Werbung geschützt?
DOSSIER Social Media Zielgerichtete Werbung in den USA unter Beschuss Politiker der Demokratischen Partei haben ...
 
News
   
Auch in der Produktion erfreuen sich sogenannte Industrieroboter stetig wachsender Beliebtheit.
Publinews Was vor einigen Jahren nur in Science-Fiction Filmen zu bewundern war, ist heute alltäglicher Bestandteil unseres Zusammenlebens und daraus nicht mehr ... mehr lesen
Wer sich nicht so gut mit dem Messenger auskennt, der sollte grundsätzlich bei unbekannten Nummern vorsichtig sein.
Publinews Bei der Verwendung eines Smartphones stehen einem verschiedene Kommunikationsmöglichkeiten zur Verfügung. In früheren Zeiten war es aufs Telefonieren und SMS ... mehr lesen
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich -1°C 2°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt, etwas Schnee bedeckt, etwas Schnee
Basel -1°C 4°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt, etwas Schnee bedeckt
St. Gallen 0°C 2°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt, etwas Schnee bedeckt, etwas Schnee
Bern 1°C 4°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig immer wieder Schnee bedeckt, etwas Schnee
Luzern 2°C 4°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregen bedeckt, etwas Schnee
Genf -1°C 5°C Schneeregenschauerleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig starker Schneeregen Schneeregen
Lugano 1°C 8°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer wechselnd bewölkt
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten