Zwei Studien über neuartige Handy-Konzepte
Gem und HumanForm: Nokia zeigt die Handy-Zukunft
publiziert: Samstag, 12. Nov 2011 / 22:17 Uhr / aktualisiert: Samstag, 12. Nov 2011 / 22:39 Uhr

Der finnische Handy-Riese Nokia hat gerade erst mit seinen neuen Windows-Phone-Modellen seine Rückkehr in den Smartphone-Markt in Angriff genommen, da macht sich die Entwicklungsabteilung bereits Gedanken über die Zukunft.

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Nokia hat zwei sehr interessante Konzepte erarbeitet, wie Handys in Zukunft aussehen und funktionieren könnten. Die Studien heissen «HumanForm» und «Gem» und verkörpern teilweise sehr extreme Ansätze, die so wohl eher nicht erscheinen werden. Der Blick auf die Ideen der Designer ist trotzdem faszinierend.

Beim Nokia HumanForm handelt es sich um einen weiter gedachten Entwurfe des biegsamen Handys, das Nokia bereits vor einigen Wochen in London gezeigt hatte. Das in dem Video vorgestellt Handy-Konzept ist allerdings sehr kompakt gehalten, die Form ähnelt einem Tropfen. Durch das biegsame Gehäuse soll sich das Nokia HumanForm der Hand und dem Kopf des Nutzers perfekt anpassen können. Durch die Erkennung von Mimik und/oder Tonfall des Gegenübers signalisiert das Handy, ob der Gesprächspartner gerade gut gelaunt ist oder eher missmutig daher kommt. Die Bedienung scheint den Kontext des Nutzers quasi zu erahnen und dann die richtigen Schaltflächen anzubieten. Neben der schwierig zu konstruierenden biegsamen Hülle dürfte vor allem die Energieversorgung in dem kompakten Formfaktor ein Problem darstellen, aber solche Konzepte sind bekanntlich eher abstrakt zu sehen.

Nokia Gem mit Rundum-Touchscreen

In Sachen Formfaktor ist die zweite Studie namens Gem deutlich traditioneller ausgefallen, das Handy selbst sieht recht traditionell aus. Allerdings stellen sich die Entwickler vor, dass das Telefon an sämtlichen Flächen von einem Touchscreen-Display überzogen ist, was ganz neue Bedienkonzepte ermöglichen soll. Das Austauschen von Daten etwa geht einfach vonstatten, indem der Inhalt des Handys in ein anderes Gerät ausgekippt wird. Während eines Telefonates kann auf der Rückseite des Handys Werbung eingeblendet werden, um die Telefonkosten zu subventionieren. Auch hier stellt sich die Frage nach der Nutzbarkeit und der Energieversorgung, schön anzusehen ist das Gem aber sicherlich.

(Steffen Herget/teltarif.ch)

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