Freunde per Bluetooth finden

publiziert: Sonntag, 15. Mai 2005 / 15:42 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 25. Jul 2006 / 19:29 Uhr

Vor einiger Zeit machte das so genannte Bluejacking Schlagzeilen. Bluetooth-Nutzern gelang es, durch Sicherheitslecks auf andere Handys zugreifen, auf denen Bluetooth aktiviert ist.

Auch der Nachrichtenversand zwischen den beiden Teilnehmen ist möglich.
Auch der Nachrichtenversand zwischen den beiden Teilnehmen ist möglich.
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Durch dieses Vorgehen konnten Daten ausgelesen werden oder gar Telefonate geführt werden. Nun hat Nokia eine Smartphone-Software entwickelt, die per Bluetooth nach anderen Nutzern der gleichen Software sucht.

So ist es etwa bei grossen Veranstaltungen oder in der U-Bahn möglich, nach anderen Nutzern der neuen Nokia-Software Sensor zu suchen. Werden hier Teilnehmer gefunden, so wird dem Suchenden das Profil des Gefundenen angezeigt. Dieses kann nur aus Bild und Namen bestehen, kann aber auch zahlreiche Zusatzinformationen wie Lieblingsessen oder -film, Wohnort oder Augenfarbe beinhalten.

Ausserdem gibt es ein Gästebuch, in dass sich jeder, der den Teilnehmer per Nokia Sensor findet, eintragen kann. Auch der Nachrichtenversand zwischen den beiden Teilnehmen ist möglich.

Chance, andere Nutzer zu finden, ist gering

Im teltarif-Test konnte die Software nicht überzeugen. Zwar ist die Reichweite des Nokia Sensors durch Bluetooth bedingt von Haus aus nur wenige Meter klein. Doch im teltarif-Test konnten wir mit dieser Software ausgestattete Handys nicht finden obwohl sie direkt neben dem suchenden lagen.

Umgekehrt klappte die Suche ohne Probleme. Wie gut die kostenlose Software, die einfach von der Nokia-Homepage heruntergeladen und installiert werden kann, vom Markt angenommenn wird, bleibt abzuwarten. Die Chance, andere Nutzer dieser Software in genau dem Moment des Suchens auch zu finden, ist bei einer Normalfall-Reichweite von 10 bis 20 Metern eher gering. Erhältlich ist sie für die Nokia-Modelle 3230, 6260, 6600, 6620 (nur US-Markt), 6630, 6670, 6680, 6681 und 7610.

(Thorsten Neuhetzki/teltarif.ch)

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