Europäische Hotspots vervierfacht

publiziert: Dienstag, 25. Mrz 2003 / 08:23 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 25. Mrz 2003 / 12:41 Uhr

Laut einer Studie des Marktforschungs-Unternehmens IDC hat sich die Anzahl der europäischen WLAN-Hotspots im vergangenen Jahr mehr als vervierfacht.

Weiterführende Links zur Meldung:

www.idcresearch.com
Studie von IDC.
www.idcresearch.com

Hotspots basieren auf der Funkverbindung eines Wireless Local Area Network – kurz W-LAN. Grundvoraussetzung für die Nutzung des drahtlosen Funknetzwerkes ist lediglich ein Endgerät mit W-LAN-Funktionalität. Ein funkfähiges Endgerät – z.B. ein Laptop erkennt automatisch, ob ein W-LAN verfügbar ist. Die WLAN-Technologie ist ein Konkurrenz-Produkt zu UMTS.

Europaweit standen Ende 2002 etwa 1 150 Hotspots zur Verfügung - 2001 waren es nur 269. Das Hauptmanko besteht zur Zeit noch in den fehlenden Roaming-Abkommen der einzelnen Anbieter untereinander.

Wechselt der Nutzer seinen Standort, muss er sich stets neu einwählen. Trotzdem erwartet IDC auch im Jahr 2003 einen rasanten Wachstum im Bereich WLAN-Hotspots.

Telcos auf WLAN aufmerksam geworden

Inzwischen sind auch führende Telekommunikationsunternehmen in Europa auf das Geschäftsfeld WLAN aufmerksam geworden. Wie von news.ch berichtet, hat auch die Swisscom ein Hotspot Projekt eingeleitet. In Deutschland zeichnet sich ein erneuter Wettstreit zwischen T-Mobile und Vodafone ab.

Als grosser Vorteil von T-Mobile gilt, dass die Deutsche Telekom bereits heute eine Vielzahl von Sendeplätzen betreibt, die für den Betrieb von WLAN-Netzen geeignet sind, zum Beispiel die Fernsehtürme.

Internationale Stärke von Vodafone

Vodafone hingegegen ist international breiter aufgestellt und bündelt Erfahrungen und Kompetenzen aus unterschiedlichsten Märkten. Auch finanziell steht das Unternehmen besser da als die Telekom. Im Verlauf des Jahres 2003 plant Vodafone eine dreistellige Anzahl von Hotspots in Deutschland aufzubauen.

Bisher verhindern unkomfortable Abrechnungsmodelle im Bereich WLAN einen breiten Durchbruch. Zur Zeit befasst sich der eco Verband mit der Erstellung von einheitliche Regelungen für Anbieter in diesem Bereich. Es ist auch zu erwarten, dass die beiden großen Mobilfunkanbieter weniger geneigt sind, anbieterübergreifende Lösungen zu entwickeln, weil sie über einen grossen Kundenstamm in dem Mobilfunknetzen verfügen.

Kunden bleiben beim gleichen Anbieter

Diesen Kunden werden sie künftig auch WLAN-Dienste anbieten. Es ist gut möglich, dass die Kunden der Einfachheit halber beim selben Anbieter bleiben, selbst wenn alternative Angebote günstiger sein sollten. Die Chance für die Kleinen liegt also in einer schnellen Einigung auf Abrechnungs- und Roamingmodalitäten. Denn wenn eine Anmeldung für die deutschland- oder europaweite Nutzung vieler Hotspots genügt, kann es für die Nutzer durchaus attraktiv sein, einen alternativen WLAN-Betreiber auszuwählen.

Zumindest in absehbarer Zukunft ist laut Aussage der Telekom mit keiner Kooperation der führenden Anbieter zu rechnen. In den USA dagegen zeichnet sich bereits klar der Trend ab, dass zentrale Zugangsmöglichkeiten und ein Roaming zwischen unterschiedlichen Zellen und Anbietern geschaffen werden.

Intel-Studie

Eine aktuelle Intel-Studie hat die Verbeitung von WLANs in amerikanischen Ballungszentren untersucht. In der Studie wird davon ausgegangen, dass Ende des Jahres 2003 etwa öffentliche Hotspots in den USA zur Verfügung stehen werden. Diese Hotspots befinden sich überwiegend an Orten wie Parks, Cafes, Hotels oder Flughäfen.

Das Wall Street Journal und Forrester Research sagten bereits im Jahr 2002 einen rasanten Anstieg WLAN-fähiger Zugangsgeräte wie Laptops oder PDAs voraus. Die Zahlen sollen von aktuell sechs Millionen Laptops und einer Million PDAs auf 16 Millionen WLAN-fähiger Laptops und drei Millionen PDAs bis zum Jahr 2006 steigen.

(Marie-Anne Winter/news.ch)

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